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Rentenreform

Die Rentenreform soll die Altersvorsorge über das Jahr 2020 hinaus sichern, bringt ein einheitliches Rentenalter 65 und ermöglicht die flexible Pensionierung zwischen 62 und 70. Lesen Sie was Ständerätin Brigitte Häberli und Ständerat Roland Eberle dazu meinen und diskutieren Sie mit!

Die Altersvorsorge ist das wichtigste Sozialwerk der Schweiz. Ihre finanzielle Stabilität ist in Gefahr, weil geburtenstarke Jahrgänge in den nächsten Jahren das Pensionsalter erreichen, die Lebenserwartung steigt und die Zinsen ausgesprochen tief sind. An der eidgenössischen Volksabstimmung entscheiden die Stimmberechtigten über eine Reform der Altersvorsorge. Genau genommen müssen zwei miteinander verknüpfte Vorlagen angenommen werden, soll die Reform umgesetzt werden: Der Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer und das Bundesgesetz über die Reform der

Altersvorsorge 2020.

Massnahmenpaket zu AHV und Pensionskasse Die Reform Altersvorsorge 2020 soll die Renten sichern und die Altersvorsorge an die gesellschaftliche Entwicklung anpassen. Mit Einsparungen und zusätzlichen
Einnahmen soll die AHV bis Ende des nächsten Jahrzehnts im Gleichgewicht gehalten werden. Der Mindestumwandlungssatz für die Pensionskassen wird schrittweise gesenkt, um die obligatorische berufliche Vorsorge BVG zu stabilisieren. Dank Massnahmen in der beruflichen Vorsorge und einer Erhöhung von neuen AHV-Altersrenten um monatlich 70 Franken soll das Niveau der Altersrenten erhalten bleiben.

Die Argumente der Gegner und Kritiker

Die Reform wird von mehreren Seiten bekämpft. Die einen kritisieren, das höhere Frauenrentenalter und die höhere Mehrwertsteuer seien unsozial. Sie haben gegen das Reformgesetz das Referendum ergriffen. Andere kritisieren, anstatt zu sparen, baue die Reform die AHV aus, und die finanziellen Probleme würden nur aufgeschoben. Die Redaktion des Kirchenboten hat Brigitte Häberli und Roland Eberle, die den Kanton Thurgau im Ständerat vertreten, um eine Stellungnahme zur Abstimmungsvorlage vom 24. September 2017 gebeten.

 

(Text: Ernst Ritzi, Bild: fotolia.com, 21. August 2017)

 



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