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Was wünschen sich Junge von der Kirche?

Der Kirchenrat hat sich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen getroffen. Wie fühlen sich kirchlich engagierte junge Menschen und was sind ihre Wünsche? 

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Die Begegnung zwischen in der kirchlichen Jugendarbeit Engagierten und dem Kirchenrat hat auch Überraschendes zu Tage gefördert. Nicht erwartet hatte der Kirchenrat, dass die jungen Menschen Wert darauf legen, dass sie im Gottesdienst durch die Predigt Anstösse und Impulse für ihren persönlichen Glauben und für ihr Christsein im Alltag erhalten.

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Die meisten kirchlich engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen fühlen sich in ihren Kirchgemeinden getragen. Am Treffen mit dem Kirchenrat waren sie eingeladen, ihre Erwartungen und Anliegen an die Kirche zu formulieren. In den Gottesdiensten sollte der liturgische Rahmen freier gestaltet werden. Musik, die jungen Menschen entspricht, sollte vermehrt Raum gegeben werden. Mehr Geld wünscht sich die kirchlich engagierte Jugend vor allem für Projekte und für regionale Anlässe. Mit einer App sollen die kirchlichen Angebote für Junge in der Region und im Kanton bekannter gemacht werden. Jugendarbeit orientiert sich nicht an den Grenzen der Kirchgemeinden. Die Begegnung mit dem Kirchenrat hat bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Wunsch nach mehr – nach einer Fortsetzung des Gesprächs – geweckt: Denkbar wäre ein regelmässiges offenes Forum ohne verpflichtende Struktur – ein kirchliches Zukunftsforum mit jungen Menschen. Für ihre Arbeit wollen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch zusätzlich befähigen lassen: Auf der Wunschliste stehen eine Laienpredigerausbildung für junge Erwachsene und Anlässe und Vorträge, die Junge in Glaubens- und Lebensfragen fördern und unterstützen.

Die Redaktion des Kirchenboten hat zwei junge Erwachsene gefragt, wie sie die Begegnung und das Gespräch mit dem Kirchenrat erlebt und was sie mitgenommen haben. Die Antworten finden Sie in den nachfolgenden Artikeln. Per Kommentarfunktion können Sie zudem Ihre eigene Meinung abgeben.


(20. Dezember 2019, Text: Ernst Ritzi, Bild: Sandro Kohlert)



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