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Kirche und Staat

Die neue Verfassung hätte um ein Haar Schiffbruch erlitten

 

Als die Thurgauer Männer am 28. Februar 1869 über die Revision der Kantonsverfassung abstimmten, war die Regelung des Verhältnisses zwischen dem Staat und den beiden Konfessionen nur am Rand ein Thema. Die Aufhebung der politischen Parität polarisierte: Liberale evangelische Pfarrer auf der einen Seite – grosse Teile der katholischen Bevölkerungsminderheit auf der anderen Seite.

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Das Zusammenspiel von Kirche und Staat im Thurgau gründet 2020 immer noch auf der Verfassung aus dem Jahr 1869. Was die evangelische und die katholische Landeskirche des Kantons Thurgau prägt, wird im Jahresschwerpunkt des Kirchenboten zum 150-Jahr-Jubiläum monatlich auf einer Doppelseite mit einem Thema aufgegriffen, das die damaligen und heutigen Zustände vergleicht. Die beiden als Kalenderblätter gestalteten Texte enthalten die allerwichtigsten Fakten von damals und heute.

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