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Zwingli im Porträt


Zwingli: Bruch mit Traditionen ist Programm

 

Als Huldrych Zwingli am 1. Januar 1519 sein Amt als Priester in Zürich antrat und zum ersten Mal im Grossmünster predigte, tat er dies gleich mit einem Paukenschlag. Er brach mit der herkömmlichen Predigttradition, die sich auf liturgische Bibeltexte und auf die Heiligen des jeweiligen Sonntags konzentrierte und begann, das Matthäusevangelium fortlaufend auszulegen. Der Bruch mit Traditionen blieb Programm: In den zwölf Jahren von Zwinglis Tätigkeit in Zürich blieb kaum ein Stein auf dem anderen.

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Reformator Ulrich Zwingli hat 1519 in Zürich sein Pfarramt angetreten. Zum 500-Jahr-Jubiläum der Zürcher Reformation beleuchtet der Kirchenbote im Jahresschwerpunkt 2019 zentrale Texte aus ihren Anfängen. Wir bringen sie in Verbindung mit den wichtigsten Ereignissen, die auf der «Zwinglitüre» des Grossmünsters in Zürich abgebildet sind. Jeder Beitrag beleuchtet vier Aspekte: Historie, Theologie, Wirkungsgeschichte und Aktualitätsbezug. In dieser Nummer: Einführung.

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