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Leben & Glauben

Frischen Schwung verpassen

«Schützenvereine leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft», sagt Melany Schnellmann. Genauso wie die Kirche. Hier würde sie sich mehr neue Ideen wünschen - auch von den Mitgliedern.

Melany Schnellmann

Alter: 16
Wohnort: Frauenfeld
Beruf: Kantonsschülerin
Kirchliches Engagement: Verschiedene Einsätze bei kirchlichen Anlässen und Hilfsleiterin in Jugendlagern
Organisation: Schützenverein Langdorf-Kurzdorf
Hobbys: Schiessen, joggen, kochen und backen

 

Was gefällt Ihnen am Vereinsleben besonders?
Mir gefällt, dass ich stets neue Leute kennenlerne und dadurch viele spannende Unterhaltungen führen kann. In einem Verein kann man seine Leidenschaft mit den Anderen teilen und diese auch zusammen ausleben.

Was könnte man verbessern in Ihrem Verein?
Es würde mich freuen, wenn wir mehr Nachwuchsschützen zum Mitmachen motivieren könnten!

Welchen Beitrag kann Ihr Verein für die Gesellschaft leisten?
Zum einen sensibilisiert der Schützenverein für den Umgang mit Waffen und zum anderen kann der Schützenverein eine gute Basis für eine Laufbahn als Polizist und Polizistin und für andere Tätigkeiten bilden, bei denen Waffen zum Berufsbild gehören. Der Schützenverein ermöglicht aber auch, dass das Schiessen als Sport angesehen und ausgeübt werden kann und somit nicht nur «Polizeisache» ist.

Welche Rolle spielt der Glaube in Ihrem Leben? Können Sie dafür ein konkretes Beispiel nennen?
Der Glaube spielt in meinem Leben immer eine Rolle, egal in welcher Situation ich mich befinde. Zum Beispiel, wenn das Leben nicht so mitspielt, wie ich es mir erhoffe, dann ist der Glaube für mich ein Hoffnungsträger, der mich unterstützt und stärkt. Wenn mir viel Gutes widerfährt, so ist der Glaube für mich eine tägliche Erinnerung daran, Gott dankbar zu sein!

Gibt es etwas, was die Kirche von Ihrem Verein lernen könnte?
In meinem Verein ist man sehr selbständig unterwegs und kann jederzeit einen Vorschlag einbringen, um dem Vereinsleben frischen Schwung zu verpassen. Ich wünschte mir von der Kirche und den Kirchenmitgliedern, dass sie motivierter wären, Vorschläge einzubringen, um dem Gemeindeleben Frische und Freude einzuhauchen.


(Interview: Micha Rippert, 22. Juli 2017)