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Kirche

Das Friedenslicht kommt erstmals aus Luzern

Jahr zum ersten Mal von der Peterskapelle in Luzern aus an die gesamte Schweiz ver- teilt. Der offizielle Anlass für Besucher findet um 16 Uhr auf dem Europaplatz statt, wo das Licht weitergegeben wird.

Unter dem Motto «ein Funke Hoffnung» wird das Friedenslicht am 16. Dezember zum dritten Mal in Luzern empfangen. Das Friedenslicht Schweiz ist Teil einer interkontinentalen Bewegung unter dem Patronat des Österreichischen Fernsehens ORF, mit Aktivitäten in über 30 Ländern der Welt. 1993 kam das Friedenslicht zum ersten Mal in die Schweiz mit dem Ziel, an den wahren Sinn von Weihnachten zu erinnern.
4000 Kilometer entfernt, in der Geburtsgrotte von Bethlehem, entzündet jedes Jahr ein Kind ein Licht, das in einer speziellen Laterne via Flugzeug nach Wien und Linz gebracht wird, von wo es weiter an über 30 Länder in Europa und Übersee verteilt wird. In der Schweiz wird das Licht dieses Jahr zum ersten Mal von der Peterskapelle in Luzern aus an die Stützpunktdelegationen in Zürich, Basel und Fribourg weitergegeben. Der Anlass dazu findet am Vormittag statt und ist nicht öffentlich, wie die Organisatoren erklären.
Um 16 Uhr startet das offizielle, moderierte Programm auf dem Europaplatz mit Interviews, Informationen über das Friedenslicht von Bethlehem und Adventsmusik, aufgeführt durch eine Kleinformation des Musikvereins Hergiswil, NW. Im Anschluss wird das Licht um 17 Uhr mit einem festlich dekorierten Schiff über den See zum Europaplatz beim KKL gebracht, wo sechs Friedenslichtkinder den Anwesenden das Friedenslicht verteilen. 
Die Friedenslichtkinder stammen dieses Jahr aus Alpnach, Kanton Obwalden: Livia Burch, Mona Kiser, Ian Reinhard, Chiara Rohrer, Mia Spichtig und Michaela Zumbühl. Von Luzern aus gelangt das Friedenslicht um 17.20 Uhr per Schiff weiter über verschiedene Uferstationen landeinwärts und wird von Hand zu Hand weitergeschenkt, durch zahlreiche Organisationen, Vereine, Schulen, Kirchen, politische Gemeinden und Privatpersonen, die seit Jahren den zur Tradition gewordenen Brauch pflegen. Das Patronat übernimmt die Stiftung «Denk an mich, Ferien und Freizeit für Behinderte». 

Carmen Schirm-Gasser, 29. November 2018


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