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Kirche, Gesellschaft

Lebensmittelabgabestelle eröffnet

Ein Tischlein für Steinach

17.12.2018
Nun hat auch Steinach eine Lebensmittelabgabestelle. Sie ist am 14. November von der Schweizer Lebensmittelhilfe Tischlein deck eröffnet worden. Armutsbetroffene Menschen erhalten dort einwandfreie Lebensmittel, die ansonsten vernichtet würden.

Mitte November hat die Non-Profit-Organisation Tischlein deck dich in der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Goldach in Steinach eine Lebensmittelabgabestelle eröffnet. Gegen Vorweisen einer sogenannten Bezugskarte und nach Bezahlung eines symbolischen Frankens erhalten Menschen, die am oder unter dem Existenzminimum leben, einwandfreie Lebensmittel, welche ansonsten vernichtet würden.

Knappes Haushaltsbudget entlasten
Die Abgabestelle muss man sich wie ein Pop-Up-Store vorstellen, der jeden Mittwoch von 9.30 bis 10.30 Uhr geöffnet wird. Die Benützung der Räumlichkeiten ist für die Lebensmittelhilfe Tischlein deck dichkostenlos. Freiwillige Helferinnen und Helfer verteilen die geretteten Lebensmittel an armutsbetroffene Menschen aus der Region. Die neue Abgabestelle wird von Marlise Schiltknecht und Sabine Rheindorf geführt, die zusammen die Co-Leitung übernommen haben. «Unser 24-köpfiges Team verteilt Lebensmittel von Früchten und Gemüse über Brot, Reis, Konserven, Fleisch-, Milch- und Tiefkühlprodukte bis hin zu Getränken und Süsswaren», so Marlise Schiltknecht.

Es braucht eine Anlaufzeit 
Die Zahl der unterstützten Personen nimmt nach einer Eröffnung von Mal zu Mal zu. Am Eröffnungstag machten 14 Armutsbetroffene vom Angebot Gebrauch und bezogen für sich und ihre 23 Angehörigen Lebensmittel. «Erfahrungsgemäss braucht es etwas Zeit, bis sich das Angebot herumgesprochen hat und sich die bezugsberechtigten Personen getrauen, davon Gebrauch zu machen. Der Gang zu einer Lebensmittelabgabestelle ist anfangs auch oft mit Scham verbunden», sagt Alex Stähli, Geschäftsführer von Tischlein deck dich.

Wer ist berechtigt, zu beziehen? 
Wer zu einem Lebensmittelbezug berechtigt ist, klären lokale Sozialfachstellen ab und stellen Bezugskarten aus, die maximal ein Kalenderjahr gültig sind. Zu den Kunden von Tischlein deck dich gehören «Working Poor», Familien, Alleinerziehende, Migranten und Menschen, die Sozialhilfe oder eine Invalidenrente beziehen.

Zwei Millionen Tonnen im Abfall
Noch immer landen in der Schweiz jährlich bis zu zwei Millionen Tonnen einwandfreie Lebensmittel im Abfall. Tischlein deck dich hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1999 dem Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung verschrieben und ist bemüht, das Haushaltsbudget von möglichst vielen Armutsbetroffenen durch kontrollierte Lebensmittelabgaben zu entlasten. Unterdessen betreibt Tischlein deck dich128 Abgabestellen in der ganzen Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.

 

Text: Tischlein deck Dich – Foto: Matthias Käser  – Kirchenbote SG, Dezember 2018

 

Tischlein deck dich auf einen Blick

Seit 1999 verteilt Tischlein deck dich in der Schweiz qualitativ einwandfreie Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs an armutsbetroffene Menschen. Die Lebensmittel haben entweder eine kurze Resthaltbarkeit oder stammen aus Überproduktionen und Falschdispositionen. Der konfessionell und politisch unabhängige Verein wird ausschliesslich durch Spenden finanziert; Hauptpartner sind Coop, Transgourmet, die Ernst Göhner Stiftung und die Winterhilfe Schweiz. Neben wenigen Festangestellten arbeiten 2‘900 freiwillig Mitarbeitende, Personen aus Beschäftigungsprogrammen und Zivildienstleistende für die Nonprofit-Organisation. Verteilt werden die Lebensmittel im Wochenrhythmus an 128 Abgabestellen an 18‘400 Personen. 2017 konnten fast 4‘000 Tonnen Lebensmittel mit einem Warenwert von etwa 26 Millionen Franken abgegeben werden; damit füllte Tischlein deck dich 19,86 Millionen Teller armutsbetroffener Menschen. Tischlein deck dich ist ISO 9001:2008-zertifiziert. Weitere Informationen unter www.tischlein.ch


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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