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Wirtschaft

Geschenke erzählen eine «Geschichte»

Regula Gähwiler, Teammitglied im Biosfair-Laden in Weinfelden, beantwortet die Frage, welche «anderen» Geschenke sie empfiehlt.

«Jedes Produkt, das wir verkaufen, hat eine Geschichte. Wie es der Name ‹Biosfair› schon sagt, sind wir ein Laden für Bio- und Fair-Trade-Produkte. Unsere Kundinnen und Kunden kaufen bewusst ein. Sie interessieren sich für die ‹Geschichte› der Lebensmittel, Kosmetika, Kleider und Textilien und Gebrauchsgegenstände, die sie bei uns kaufen. Es ist ihnen wichtig, dass die Produkte fair und nachhaltig hergestellt worden sind. Die Produzentinnen und Produzenten – seien sie nun aus der Region oder aus fernen Ländern – erhalten einen fairen Preis, von dem sie leben können.

Zur Geschichte der Produkte gehört auch, dass sie nachhaltig angebaut und hergestellt worden sind. ‹Bio› bietet Gewähr für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen.


Die ‹Geschichte› und der innere Gehalt unserer Produkte macht sie auch als Geschenke wertvoll. Unser Angebot hat sich in den letzten 30 Jahren stark verändert. Das ‹Handgestrickte› ist verschwunden. Unsere Produkte sind umweltgerecht verpackt mit zeitgemässem, modernem Design. Unsere Kleider sind modern und entsprechen dem Modegeschmack unserer Zeit.

Geschenke verpacken wir in schönem Papier mit einem Wollbändel - und auch der hat seine Geschichte und das macht ihn wertvoll.

Die Klimadiskussion in den letzten zwei Jahren hat dazu geführt, dass unsere Kundschaft deutlich jünger geworden ist. Das freut uns und es kann dazu beitragen, dass sich noch mehr Menschen für die ‹Geschichte› der Dinge interessieren, die sie kaufen und anderen verschenken.»


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Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

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