News aus dem Thurgau

Das Morgenrot wecken

von Gottfried Spieth
min
29.01.2024
Die Region Diessenhofen erlebte in der zweiten Kalenderwoche des neuen Jahres mit dem schweizweit bekannten Redner und humorvollen Ratgeber Fredy Staub weiterbildende Abende rund um das Thema von schwierigen Zeiten.

Unter dem Titel ¬ęDas Morgenrot wecken ‚Äď Hoffen in kritischen Zeiten¬Ľ traten in der Stadtkirche sowie in benachbarten Kirchgeb√§uden und S√§len Pers√∂nlichkeiten des √∂ffentlichen Lebens auf: Stadtpr√§sident Markus Birk, Schulpr√§sident Hans-Rudolf St√∂r, der fr√ľhere Gailinger B√ľrgermeister Heinz Brennenstuhl, die Diessenhofer Kulturbeauftrage Lucia Angela Cavegn, der ehemalige Thurgauer Kirchenratspr√§sident Wilfried B√ľhrer, Diakonin Karin Schmid, Diakon in Ausbildung Andreas Schlegel sowie Peter Hartmeier, vormals Chefredaktor des Tagesanzeigers. Sie alle taten das zusammen mit Pfarrer Fredy Staub, der aus Jegenstorf (Bern) nach Diessenhofen gekommen war.

 

Mit kreativen Mitteln wie hier einem überdimensionalen Ohr lenkte Staub die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. (Bild: pd)

 

Gott und die Welt 

In Podiumsdiskussionen und Reden wurde ein breitgef√§cherter Ablauf gestaltet; die Themen handelten von Fortschritt und Tradition, Kunst und Kultur, Staat und Kirche, Politik und Gesellschaft, Bildung und Schule, Medien und Musik. Zusammen mit Musikgruppen aus der n√§heren und weiteren Umgebung wurde in Diessenhofen, Schlatt und Schlattingen ein abwechslungsreiches Abendprogramm pr√§sentiert, das vor lauter Schwung und Freude vibrierte, reichhaltige Spannung und Entspannung lieferte, den Ernst des Lebens nicht verschwieg ‚Äď und in alledem Gott und die Welt harmonisch miteinander in Beziehung setzte. ¬†

Heiterkeit des Daseins 

Das von den Vorrednern und in den Podiumsdiskussionen Gesagte nahm Pfarrer Staub in seine Hauptvorträge auf, die er an jedem der sechs Abende an das zahlreich versammelte Publikum richtete. Sein Ziel war es, die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes in ganzer Leuchtkraft vorzustellen. Mit Beispielen, mitten aus dem Alltag gegriffen, erzählte er die volle Bandbreite dessen, was ein Menschenleben ausmachen kann. Vor tragischen Tiefen, die mit dazu gehören, versteckte er sich nicht.

Vor allem aber stellte er die Leichtigkeit und Heiterkeit des Daseins in den Mittelpunkt, die durch Gottes helle Gnade erfahrbar wird f√ľr alle, die offen sind f√ľr diesen wohltuenden Einfluss. Dabei wurde die grossartige Pers√∂nlichkeit des Heilandes Jesus Christus ins Zentrum der Aufmerksamkeit ger√ľckt. Ein kr√§ftiger Aufruf erging an die Zuh√∂rerinnen und Zuh√∂rer, sich seinem segensreichen Einfluss nicht zu verschliessen.¬†¬†¬†

Vertiefung durch Alphalive-Abende 

Stets gegen Ende seiner Vortr√§ge lud Fredy Staub ein, in meditativer Stille das Geh√∂rte innerlich zu bewegen im eigenen Herzen. Im Anschluss bestand dann die M√∂glichkeit, sich gruppenweise oder individuell f√ľr den weiteren Lebensweg segnen zu lassen. Ein geschmackvoller Apero lud zu Gemeinschaft und Austausch ein und rundete das Ganze im geselligen Miteinander ab.

Unsere Empfehlungen

«Wir dürfen diese Szenen auf keinen Fall verharmlosen»

«Wir dürfen diese Szenen auf keinen Fall verharmlosen»

Sekten üben seit jeher eine faszinierende Anziehungskraft auf Menschen aus, doch leider werden diese oft manipuliert und ausgebeutet. Und die Anzahl der Sekten und ähnlicher Gruppierungen nimmt weltweit stetig zu. Darüber spricht der Sektenexperte Georg Otto Schmid in Cham.
«Wenn’s Fasnacht wird»

«Wenn’s Fasnacht wird»

Jahrhundertelang trennte die Fasnacht Katholiken und Reformierte. Dies ist nicht länger so. Heute feiern selbst die Protestanten Fasnachtsgottesdienste. Der Besuch lohnt sich, wie der Selbstversuch eines Zürchers in der Basler Elisabethenkirche zeigt.
Eine Bank für die Liebe

Eine Bank für die Liebe

Am 14. Februar, dem Valentinstag, schenkt man den Geliebten Blumen, Süssigkeiten oder kleine Geschenke. Der Brauch, der aus den USA stammt, verbreitete sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa. Ein Vorschlag für einen etwas anderen Valentinstag.