«Einfach starten!»
Vom 14. bis 17. April findet die nächste Kinderwoche der Evangelischen Kirchgemeinde Andwil-Erlen statt: Rahel Holderegger ist seit vielen Jahren im Mitarbeiterteam dabei und erzählt: «Unsere Motivation ist es, den Kindern eine tolle, spannende Woche zu bieten, eine biblische Geschichte zu vermitteln und die Liebe Gottes weiterzugeben.»

«Nicht wie bei Räubers»
Das Programm der Kinderwoche finde jeweils am Nachmittag von 14 bis 17 Uhr statt, erklärt Rahel Holderegger. Ein Tag sei jeweils ein Spezialtag, an dem das Programm bereits am Vormittag starte und der Tag mit einem gemeinsamen Essen abgeschlossen werde. Am Sonntag finde zum Abschluss der Woche ein Familiengottesdienst und im Anschluss ein Mittagessen statt.
Das Thema der diesjährigen Kinderwoche lautet «Nicht wie bei Räubers». «Zum Anfang gibt es jeden Tag ein Theater, und es wird gemeinsam gesungen.» Anschliessend vertiefen sich die Kinder in Kleingruppen ins Thema des Theaters, und es folge der kreative Teil mit einem breiten Workshopangebot.
Durchhaltevermögen ist gefragt
In Erlen profitiert laut Rahel Holderegger auch die Jungschar von der Kinderwoche. Die Jungschar-Verantwortlichen könnten dort Werbung für ihre Anlässe machen. So habe sich das Sommerlager im letzten Jahr gefüllt, ohne dass Einladungen verschickt werden mussten.
Der Abschlussgottesdienst der Kinderwoche sei jeweils gut besucht, aber Rahel Holderegger wünscht sich noch mehr Synergieeffekte: «Dass wir generell mehr Familien in Gottesdiensten verzeichnen, können wir im Moment leider noch nicht sagen.» Sie freue sich aber, dass viele Kinder Jahr für Jahr die Kinderwoche besuchen. So könne sie sehen, wie sie sich weiterentwickeln.
Begeistert bricht es aus ihr heraus: «Ich arbeite einfach gerne mit Kindern zusammen. Ihre strahlenden Augen zu sehen, wenn sie dem Theater lauschen oder wenn sie stolz auf ihre gebastelten Werke sind. Dabei geht mein Herz auf!» Es sei auch eine Freude, dass viele Kinder später als Jugendliche freiwillig als Helferinnen und Helfer zur Verfügung stehen würden. Ihr Tipp für andere Kirchgemeinden: «Einfach starten!» Es brauche nicht immer so viel Action, sondern Durchhaltevermögen. In den letzten Jahren hätten jeweils rund 50 Kinder teilgenommen.
«Einfach starten!»