Ruhetage: Wie sollen wir uns entscheiden? Am 28. September entscheidet der Thurgau über eine Lockerung des Ruhetagsgesetzes: An den fünf hohen Feiertagen sollen in Zukunft auch Kultur- und Sportveranstaltungen stattfinden können.
Religion: Warum zeigen Junge mehr Interesse? In der Statistik fallen die 15- bis 24-Jährigen auf. Im Vergleich zu den über 25-Jährigen interessieren sie sich mehr für Gott und sie glauben häufiger als alle anderen Altersgruppen an ein Leben nach dem Tod.
«Gemeinsam-Spruch» – wie kommt er an? Der neu kreierte Claim der Thurgauer Landeskirche heisst «gemeinsam glauben, lieben, hoffen». Nun gibt es auch ein Mundartlied dazu mit dem Titel «zäme glaube, liebe, hoffe». Er nimmt Bezug auf den ersten Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth, in dem es heisst: «Nun aber bleiben Glaube, ...
Glaubensbekenntnisse noch zeitgemäss? In den reformierten Schweizer Kirchen wird oft festgehalten, dass die selbst gewählte Bekenntnisfreiheit nicht als Bekenntnislosigkeit zu verstehen sei. Deshalb die Frage: Was hat uns das 1700 Jahre alte Nicänum zu sagen?
Positive «Narrative»: Woher nehmen? Tag für Tag hören wir, dass unsere Zukunft durch Kriege und durch die weltweite Klimaerwärmung bedroht ist. Was können wir den düsteren Zukunftsaussichten entgegenhalten? Welche Geschichten – «Narrative» – können Hoffnung stiften?
Schutz für hohe Feiertage lockern? Wenn es nach dem Willen des Grossen Rates geht, sollen im Thurgau an den fünf hohen Feiertagen in Zukunft auch Kultur- und Sportveranstaltungen stattfinden können – in Innenräumen und mit höchstens 500 Personen.
Umweltverantwortung: Ja – aber wie? Niemand bestreitet das Grundprinzip der «planetaren Grenzen» für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Trotzdem prallen bei der Volksabstimmung vom 9. Februar zur Umweltverantwortungsinitiative Welten aufeinander.
Müssen wir das Streiten neu lernen? Es scheint so, dass die Menschen im Umgang mit Konflikten und anderen Meinungen dünnhäutiger geworden sind. Auch der Ton ist rauer geworden. Soziale Medien begünstigen die Verbreitung von Botschaften, die Menschen persönlich verletzen.