Die Apotheke der Hoffnung
Nach einer wahren Begebenheit im Krakauer Ghetto.
Irland in den 70er Jahren. Der Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken, zwischen Iren und Briten ist auf dem Höhepunkt. Mittendrin die 24-jährige Cushla Lavery – eine junge, engagierte Lehrerin, die eigentlich ihren Schülern eine gute Bildung mit auf den Weg geben möchte. Ein schwieriges Unterfangen in einer Zeit, in der die Kinder jeweils vor Schulbeginn ihre Nachrichten erzählen – wann und wo eine Bombe hochgegangen ist oder wessen Nachbarn verhaftet wurden.
Cushla kümmert sich vor allem um den kleinen Davy, ein Kind aus einer Mischehe, der es in der katholischen Schule besonders schwer hat. Daneben hilft sie ihrem Bruder in dessen Pub aus, das in einer protestantischen Gegend liegt und sie versucht, ihre alkoholkranke Mutter vom Trinken abzuhalten.
Und mitten in dieser Umgebung verliebt sich die junge Frau in den um einiges älteren Prozessanwalt Michael Agnew. Mit ihm erlebt sie immer wieder Stunden des Glücks. Obwohl sie sich auch immer sehr schuldig fühlt – als Katholikin eine Affäre mit einem verheirateten Mann zu haben.
Und bei der Lektüre dieses hervorragenden, spannenden und berührenden Buches wurde mir bewusst, welche Auswirkungen dieser Terror auf das Leben der Menschen hatte und wahrscheinlich bis heute hat.
Louise Kennedy, Übertretung
2023, Steidl Verlag
Ein Buchtipp der Buchhandlung Wortreich in Glarus, von Elisabeth Trümpy
Nach einer wahren Begebenheit im Krakauer Ghetto.
Eine Geschichte über Neuanfang und Heimat.
Eine warmherzige Kindheitserinnerung aus den 1950er-Jahren.
Kolumnen über die Hoffnung von gestern für dein Morgen.
Wenn Gott in der Ringbahn sitzt.
Luzifer nimmt sich ein Sabbatical auf der Erde - ein Abenteuer mit Folgen!
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Über Freundschaft und Neuanfänge.