Wo Jesus barfuss geht
Dem Ruf Jesu folgen – mitten in den Slums Indiens.
Eine Kindheit im Restaurant – und die Suche nach Vergebung.
«Unter Gästen» von Caroline Roger ist ein tröstliches Buch über eine unglückliche Kindheit – und über die Frage, ob Vergebung möglich ist. Die Autorin, aus der Romandie stammend, verortet ihren Roman in einer zweisprachigen Schweizer Stadt. Vieles wirkt autobiografisch: Sie schreibt so lebendig und detailreich über das Mädchen, das im Restaurantbetrieb aufwächst.
Der Roman ist in der Ich-Form erzählt, gegliedert in kurze Kapitel mit Überschriften wie «Bistro, Tisch 12, abends». Darin schildert sie den Alltag im Betrieb, die Gäste und vor allem die Mutter. Diese hat im Bistro ihren eigenen Kosmos geschaffen, den sie mit Energie und Leidenschaft beherrscht. Der Vater hingegen führt im ersten Stock ein französisches Restaurant – mit deutlich weniger Begeisterung. Die Beziehung der Eltern wird zunehmend vergiftet, der Familienalltag spielt sich fast ausschliesslich im Restaurant ab.
Das Mädchen beobachtet Stammgäste und Mitarbeiter und beschreibt alles rückblickend mit Zärtlichkeit und Empathie. So entsteht ein Buch, das Trost spendet, obwohl es von einer schweren Kindheit erzählt – und das einen faszinierenden Einblick in die Welt der Gastronomie gewährt.
Unter Gästen, Caroline Roger
Limmat Verlag, 2026
Buchtipp von Christa Pellicciotta, Buchhandlung Wortreich, Glarus
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