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Politik

Sendung «Top Kick» gefährdet

Verschwinden bei einer Annahme der «No-Billag»-Initiative am 4. März 2018 sämtliche religiösen Sendungen aus Fernsehen und Radio?

Die Radiosendungen «Top Kick» und «Top Church» bei «Radio Top» werden von einem ökumenischen Team verantwortet. Hinter dem Team steht ein Verein, der von rund 25 Kirchgemeinden aus den Kantonen Thurgau und Zürich und aus der Region Wil getragen wird. «Radio Top» betrachtet diese christlich geprägten Sendegefässe als Teil des «Service public». Das ist nicht selbstverständlich. Inhaltlich haben wir bei der Gestaltung der beiden Sendungen grosse Freiheiten. «Top Kick» will den Hörerinnen und Hörern zur Sendezeit um 6.45 Uhr einen Impuls geben, ob sie nun mit dem Auto unterwegs, bereits an der Arbeit sind oder zu Hause in den neuen Tag starten. Wir wollen Mut machen, zu Gedanken anregen und greifen dabei Themen aus dem aktuellen Geschehen oder aus dem Alltag auf. Unsere Botschaft soll nahe beim Leben der Hörerinnen und Hörer sein. Sie darf auch einen Bibelvers enthalten. Wir haben viele positive Reaktionen. Manchmal erhalten wir auch kritische Rückmeldungen, zum Beispiel von Menschen, die sich ein «wörtlicheres Bibelverständnis» von uns wünschen würden. In unseren Sendungen ist der christlich-kirchliche Bezug zu erkennen. Wir versuchen eine Sprache zu sprechen, die jeder verstehen kann und Situationen anzusprechen, in denen sich viele Menschen finden. Diese Möglichkeit wäre bei einem «Ja» zu «No-Billag» in Frage gestellt, weil das Unternehmen, das hinter «Radio Top» und «Tele Top» steht, von Billag-Geldern profitiert.