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Kirche

«Schärferer Blick für die Nöte»

«Zäme stärcher» lautet die Devise: Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) lanciert deshalb die Jugendallianz, die zu übergemeindlicher und regionaler Begeisterung motivieren soll. Die Hinterthurgauer Kirchen gehören zu den ersten schweizweit.

Andi Bachmann ist SEA-Jugendbeauftragter und verspricht sich von regionalen Jugendallianzen einen dreifachen Gewinn. Jede mitwirkende Gemeinde werde dank der Zusammenarbeit inspiriert, das bewirke auch eine persönliche Horizonterweiterung, und es bedeute, dass die Region profitiert: Kirchenferne Jugendliche könnten durch qualitativ bessere Initiativen, Events und Programme treffender angesprochen werden, ist er überzeugt, da man gemeinsam einen «schärferen Blick für die Nöte der Jugendlichen vor Ort hat und mehr Power, um darauf Antwort zu geben.»

Teenager prägen
Simon Frey, Hauptleiter der Jugendallianz Hinterthurgau, betont: «Wir Kirchen möchten unsere Ressourcen gemeinsam nutzen, um Teenager in der Region nachhaltig zu prägen und die Gemeinschaft untereinander zu fördern.» Das Vorhaben steht denn auch unter guten Vorzeichen: Neben den Chrischona-Gemeinden Aadorf und Weingarten gehören die Freie Evangelische Gemeinde Sirnach, die evangelischen Kirchgemeinden Matzingen und Münchwilen sowie die Webi Matzingen zu den Gründungsmitgliedern. Unterstützt wird die Jugendallianz Hinterthurgau weiter von der Evangelischmethodistischen Kirche Eschlikon und den evangelischen Kirchgemeinden Aadorf, Wängi, Fischingen, Bichelsee und Balterswil, Lommis sowie Affeltrangen.

Start mit einer Party
Gestartet wird mit einer altersgerechten Party für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 25 Jahren, die Spass und Tiefgang zugleich verspricht. Tagsdarauf wird gemeinsam der Allianz-Gottesdienst der Region besucht.


Pyjama & Onesie-Party, 19. Januar 2019, 19.30 Uhr, Gemeinde- und Kulturzentrum Aadorf. Mehr Infos: www.jaht.ch


(27. Dezember 2018, Roman Salzmann)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

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