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Politik

Aussagen grenzen an Diskriminierung

Wolfgang Ackerknecht, Präsident EVP Thurgau, äussert sich zur Ausweitung der Antirassismus-Strafnorm.

«Ja, es ist nötig, dass sich kirchliche und christliche Kreise an dieser Diskussion beteiligen. Mit einer differenzierten und konstruktiven Haltung sollen wir die Eckpunkte unseres Lebensverständnisses einbringen können. Dabei geben uns die biblischen Ordnungen eine Orientierung, um im Kontext von Liebe und Wahrheit Klarheit zu erhalten. Neben den zehn Geboten und der Bergpredigt sind es Regeln, die einerseits Grenzen setzen, andererseits grosse Entscheidungsfreiheit lassen. Im heutigen gesellschaftlichen Kontext gerät der traditionelle Lebensentwurf vermehrt in Kritik und wird rasch mit altmodisch und rückständig betitelt. Die Aktivisten der Genderbewegung ihrerseits sind mit ihren Forderungen nach Toleranz und Akzeptanz für ihre Ideen sehr aktiv. Medienmässig erhalten sie viel Platz. Ich stelle eine Tendenz fest, dass Christen vermehrt mit zynischen Kommentaren eingedeckt werden – an der Grenze der Diskriminierung. Entsprechend haben sich viele zurückgezogen. Die Zensur würde die Diskussion erschweren und stark einschränken. Halten wir an den heutigen gesetzlichen Bestimmungen fest, die Gewähr für Schutz von Würde und Person bieten. Unsere Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Heute braucht es Zivilcourage, um sich dem Mainstream entgegenzustellen, in welchem Vergnügen und Selbstbestimmung kultiviert werden. – Setzen wir uns für ein erfülltes und lohnenswertes Leben ein und geben wir unseren Mitmenschen Feedbacks, die gehört und verstanden werden.»


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