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Politik

Aussagen grenzen an Diskriminierung

25.03.2019
Wolfgang Ackerknecht, Präsident EVP Thurgau, äussert sich zur Ausweitung der Antirassismus-Strafnorm.

«Ja, es ist nötig, dass sich kirchliche und christliche Kreise an dieser Diskussion beteiligen. Mit einer differenzierten und konstruktiven Haltung sollen wir die Eckpunkte unseres Lebensverständnisses einbringen können. Dabei geben uns die biblischen Ordnungen eine Orientierung, um im Kontext von Liebe und Wahrheit Klarheit zu erhalten. Neben den zehn Geboten und der Bergpredigt sind es Regeln, die einerseits Grenzen setzen, andererseits grosse Entscheidungsfreiheit lassen. Im heutigen gesellschaftlichen Kontext gerät der traditionelle Lebensentwurf vermehrt in Kritik und wird rasch mit altmodisch und rückständig betitelt. Die Aktivisten der Genderbewegung ihrerseits sind mit ihren Forderungen nach Toleranz und Akzeptanz für ihre Ideen sehr aktiv. Medienmässig erhalten sie viel Platz. Ich stelle eine Tendenz fest, dass Christen vermehrt mit zynischen Kommentaren eingedeckt werden – an der Grenze der Diskriminierung. Entsprechend haben sich viele zurückgezogen. Die Zensur würde die Diskussion erschweren und stark einschränken. Halten wir an den heutigen gesetzlichen Bestimmungen fest, die Gewähr für Schutz von Würde und Person bieten. Unsere Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Heute braucht es Zivilcourage, um sich dem Mainstream entgegenzustellen, in welchem Vergnügen und Selbstbestimmung kultiviert werden. – Setzen wir uns für ein erfülltes und lohnenswertes Leben ein und geben wir unseren Mitmenschen Feedbacks, die gehört und verstanden werden.»


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

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