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Kirche

Impulse setzen, Jugend fördern

23.05.2019
Voneinander lernen! So lautet die Devise des Ressorts Kirche, Kind und Jugend der Evangelischen Landeskirche Thurgau. Es lanciert deshalb ein Impulsprogramm zur Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit in den Kirchgemeinden.

Das Ressortteam Kirche, Kind und Jugend (KKJ) hat unter der Leitung von Kirchenrätin Ruth Pfister ein Impulsprogramm erarbeitet, das im Juni für den Zeitraum von vorderhand drei Jahren lanciert wird, und das auf drei Säulen basiert: Erstens sollen jährlich unter dem Titel «Praxisimpulse» zwei Veranstaltungen organisiert werden, an denen gute Projekte aus Kirchgemeinden vorgestellt und Schritte für mögliche Kooperationen diskutiert werden. Zweitens bietet das KKJ-Team Impulsworkshops an: Mitarbeitende von Kirchgemeinden werden dabei auf kreative Art individuell begleitet und können Angebote entwickeln, die den örtlichen Bedürfnissen entsprechen. Mit dem dritten Element, dem jährlichen Impulspreis (siehe Kasten), sollen die Kirchgemeinden zusätzlich motiviert werden. Pfister will damit «ermutigen, etwas Neues zu wagen».

Erkenntnisse nutzen
Den Ausschlag gab unter anderem die Studie «Die Zukunft der Reformierten – Gesellschaftliche Megatrends – kirchliche Reaktionen»: Eine Erkenntnis darin laute, «dass wir gut daran täten, voneinander zu lernen und die besten Beispiele untereinander auszutauschen», so Pfister. Ebenso habe eine Studie rund um die Konfirmation aufgezeigt, «dass die Beheimatung in der Kirche schon früh beginnen muss, damit sie prägend und nachhaltig ist». In vielen Kirchgemeinden gebe es schon spannende Kinder- und Jugendprojekte, andere Gemeinden seien immer noch auf der Suche nach Angeboten, die zu ihnen passen. Zielpublikum für das Impulsprogramm seien Behördenmitglieder, Pfarrpersonen, Verantwortliche für Jugendarbeit und Familien- und Kinderangebote sowie alle interessierten freiwilligen Mitarbeitenden: «Je besser sich engagierte Menschen in den Gemeinden und darüber hinaus vernetzen, desto zielgruppengerechtere und zeitgemässere Angebote können sie entwickeln.»

Die Zielgruppen im Fokus
Damit das Impulsprogramm von Beginn weg genügend Wirkung entfaltet, hat das KKJ verschiedene Unterlagen erarbeitet. So ist eine dreiteilige Broschüren-Serie im praktischen Handyformat konzipiert worden, die auf verschiedene Zielgruppen fokussiert: Ein Prospekt vermittelt mit Kurzmeldungen Tipps für gelingende Kinder- und Jugendarbeit. Ein zweiter Informationsflyer kann in den verschiedenen kirchlichen Gefässen an Eltern oder Betreuende von Kindern abgegeben werden und zeigt auf, wie vielfältig das Angebot der Kirchgemeinden ist. Das dritte gefaltete Flugblatt zeigt Unterstützungsmöglichkeiten und Kontaktadressen seitens der Kantonalkirche auf. Interessant sind die an Veranstaltungen einsetzbaren grossen, flexiblen Plakatständer: Sie thematisieren beispielhaft mit Kurztexten und mit sympathischen Bildern Menschen, die in ihren Lebenssituationen offen sind für kirchliche Angebote. Damit hofft Ruth Pfister, in den Kirchgemeinden sensibilisieren zu können, um die Kinderund Jugendarbeit kantonsweit zu stärken.


Erster Praxisimpuls-Anlass: Kinderbibeltage, Samstag, 15. Juni, 9.15 bis 12.30 Uhr, evang. Kirchgemeindehaus, Weinfelden.


(23. Mai 2019, Roman Salzmann)

 

Impulspreis

Erfolgreiche Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit sollen Kreise ziehen. Deshalb lanciert die Evangelische Landeskirche Thurgau für ihre Kirchgemeinden und Arbeitsgruppen einen Impulspreis, der in den Jahren 2019, 2020 und 2021 verliehen wird. Jährlich werden maximal drei Preise zu je 1000 Franken vergeben. Projekte, die im Jahr 2019 lanciert werden, können ab sofort eingereicht werden – spätestens aber bis am 20. Januar 2020.

Weitere Informationen und Bewertungskriterien


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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