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Kirche

iMove befähigt Jugendliche

Die erlebnispädagogische Leiterausbildung iMove der Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit ist zehn Jahre alt. Neu können Jugendliche ihren Ausbildungsbeginn flexibel wählen und die Ausbildungsmodule auch einzeln buchen.

Die Evangelische Landeskirche Thurgau traut Jugendlichen einiges zu und möchte sie motivieren Führungsverantwortung in ihrer Kirchgemeinde zu übernehmen. „Setze deine Welt in Bewegung“ ruft sie den jungen Menschen ab der 2. Sekundarstufe zu. Dieser Aufruf richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die die Leiterausbildung iMove ins Auge fassen. „Jugendliche übernehmen gerne Verantwortung – vorausgesetzt, wir lassen sie und befähigen sie dazu.“, sagt Thomas Alder, Leiter der landeskirchlichen Fachstelle für Jugendarbeit.

Jugendförderung und Gemeindeentwicklung zum Ziel
Seit zehn Jahren bietet die Fachstelle für Jugendarbeit erfolgreich die erlebnisorientierte Leiterausbildung iMove an. Alder steht in engem Kontakt mit Jugendlichen, kirchlichen Jugendgruppen, Kirchgemeinden sowie deren Fachmitarbeitende und ehrenamtlich Tätige. Die Erfahrungen der letzten zehn Jahre fliessen in die überarbeitete iMove Ausbildung ein. Mit Anpassungen reagiert die Fachstelle auf die Bedürfnisse von Kursabsolvierenden und Kirchgemeinden. Die iMove-Leiter-Ausbildung verfolgt als gemeinsames Projekt von örtlichen Kirchgemeinden und der landeskirchlichen Fachstelle einerseits die Förderung der Jugendlichen, andererseits die Entwicklung der Gemeinde. Neu rückt iMove etwas näher an die lokale Jugendarbeit heran. Verantwortliche der Kirchgemeinden sind als Coaches im projektbezogenen Praktikum wesentlich in die Leiterausbildung miteinbezogen.

Breite Palette und flexibler Ausbildungsstart
Die Ausbildung basiert wie bisher auf erlebnispädagogischen Methoden und erfolgt in vier Modulen, die neu auch einzeln gebucht werden können. Bisher musste jeweils das Gesamtpaket besucht und der Beginn des neuen Zyklus abgewartet werden. Zwei der vier Module werden künftig in Zusammenarbeit mit einer Thurgauer Kirchgemeinde angeboten. Im kommenden Jahr werden das Frauenfeld und Tägerwilen sein. In den Modulen geht es ums Entdecken der eigenen Stärken und Grenzen, des persönlichen Leitungsstils und -potenzials, aber auch um Glaubensfragen und Umgang mit Zweifeln. Jugendliche, die mindestens drei der vier Ausbildungsmodule absolviert haben, erhalten ein Diplom.

Wochenende auf der Pferderanch
Stärker als bisher wird das Ausbildungsmodul auf der Pferde Ranch gewichtet. „Pferde sind geradezu ideal, um die eigene Haltung und den Leitungsstil zu reflektieren. Sie geben ein unmittelbares Feedback auf unser Verhalten“, sagt Thomas Alder.

Ab sofort bis einschliesslich 12. August nimmt die Fachstelle Jugendarbeit Anmeldungen für das nächste Ausbildungsmodul 1 entgegen. Es findet vom 13. bis 15. September 2019 in der Jugendherberge Schaffhausen statt. Dann heisst es „Raus aus deiner Komfortzone!“
Weitere Infos unter www.jugendarbeit-evang-tg.ch


(19. Juli 2019, Brunhilde Bergmann)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

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