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Kirche

Beziehung zu Glauben und Kirche reaktiveren

Kirchenpräsident Heini Krauer antwortet auf die Frage, wie Jungsenioren für die kirchliche Arbeit gewonnen werden können.

«Wenn man Jungsenioren und Jungseniorinnen als Freiwillige für die kirchliche Arbeit gewinnen will, muss man «den richtigen Moment erwischen». Wer in den beruflichen Ruhestand tritt, hat möglicherweise zuerst einmal das Bedürfnis zu «verschnaufen», einfach einmal keine Verpflichtungen mehr zu haben.

Wir können nicht wie selbstverständlich davon ausgehen, dass Frischpensionierte quasi darauf warten, einen freiwilligen Dienst in der Kirche zu leisten. Viele wollen sich ihre soeben gewonnene neue Freiheit nicht durch irgendwelche Verpflichtungen gleich wieder beschränken lassen.

Dennoch haben wir als Kirche etwas zu bieten. Jungseniorinnen und -senioren können bei uns erleben, dass sie wertvoll sind und ihre Fähigkeiten, die sie aus Beruf und Familie mitbringen, nützlich sind und geschätzt werden. Ich könnte mir vorstellen, dass die Landeskirche verstärkt Bildungsangebote für Menschen der Generation 60plus ausschreibt, die zum Freiwilligeneinsatz in der Kirche ermutigen und befähigen.

Dennoch sind die Möglichkeiten zur Gewinnung von Jungsenioren und -seniorinnen für die kirchliche Arbeit begrenzt. Es werden sich in der Regel Menschen angesprochen fühlen, für die der christliche Glauben etwas bedeutet und/ oder solche, die der Kirche in ihrer Jugend oder als Erwachsene schon begegnet sind. Ohne meinen Bezug zum christlichen Glauben und zur Kirche hätte ich mich wohl nicht dafür gewinnen lassen, das Präsidium einer Kirchenvorsteherschaft zu übernehmen.» 

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Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

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