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Kirche

Burnoutgefahr im Pfarrberuf ist gross

17.07.2020
Die Jahrestagung des Pfarrvereins des Kantons Thurgau fand wegen Corona in der geräumigen evangelischen Kirche in Hüttwilen statt. Theologieprofessor Ralph Kunz von der Universität Zürich sprach über Burnouts und das Thema «Was lohnt sich im Pfarramt?».

Zur Jahresversammlung des Pfarrvereins des Kantons Thurgau und dem vorgängigen Gastreferat von Theologieprofessor Ralph Kunz von der Universität Zürich trafen sich über 30 Pfarrpersonen. Nach einem besinnlichen Einstieg referierte Kunz zum Thema «Was lohnt sich im Pfarramt?». Dieses Thema wurde auf Anregung der letzten Jahresversammlung gewählt. Der Pfarrverein nahm die Ausführungen als sehr hilfreich wahr.

Burnout-Gefahr ist gross
Ein Drittel der Pfarrpersonen sei heute von einem Burnout gefährdet, betonte Ralph Kunz. Er machte Mut, nach dem Wie und nach dem Was im Pfarramt zu fragen. «Zum Beispiel: Was macht mir Freude? Was ist Gottes Wille? Was möchte die Kirchgemeinde?» Die Klärung dieser Fragen sei sinnvoll, da dies helfe, sich auf Wesentliches zu konzentrieren und der Gefahr von «besser, schöner und mehr» entgegen zu wirken. In sechs Thesen fasste Kunz sein Referat zusammen, die letzte lautete: «Theologisieren lohnt sich...» Es sei wichtig, gemeinsam mit der Kirchgemeinde theologisch zu arbeiten. 

Leuenberger-Weber folgt auf Heynen
Pfarrer Richard Ladner, Präsident des Pfarrvereins des Kantons Thurgau, trug den Jahresbericht vor. Der Verein hat sich im vergangenen Jahr dafür eingesetzt, dass die übliche akademische Ausbildung Voraussetzung für eine Pfarrwahl bleibt. Kritisiert wurde, dass dies in den Hintergrund geraten zu sein scheint. Neben Jahresbericht, Kassa- und Revisionsbericht sowie kollegialem Austausch stand auch ein personeller Wechsel im Vorstand an: Pfarrer Lars Heynen aus Wigoltingen hatte während fünf Jahren im Pfarrverein als Kassier mitgewirkt. Da er eine neue Pfarrstelle im Kanton St. Gallen antritt, gibt er sein Amt im Vorstand ab. Für seine guten Ideen und hilfreichen Anregungen dankte ihm der Präsident herzlich. Mit Pfarrerin Sandra Leuenberger-Weber aus Frauenfeld konnte eine Nachfolgerin gefunden werden. Das Amt des Kassiers übernimmt Pfarrer Martin Epting aus Thundorf.


(Sarah Glättli)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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