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Kirche

Ein Dorf im Dorf geschaffen

19.08.2020
Im Bereich Kirche, Kind und Jugend der evangelischen Kirchgemeinden hat die Kantonalkirche den Impulspreis lanciert. Das Hüttenbauprojekt der Evangelischen Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben belegt den zweiten Platz.

Einmal selber eine Hütte bauen und darin übernachten. Das war das Ziel, dass die Kinder während der ersten Frühlingsferienwoche in den Kinderferientagen 2019 verfolgten. Diese Ferientage für Kinder vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse gibt es laut Dominik Murer, Jungscharleiter in Tägerwilen, schon seit einigen Jahren. Dabei werden die Kinder vormittags in der Kirche unterschiedlich beschäftigt, gehen zum Mittagessen wieder nach Hause und sind nachmittags fakultativ im Wald unterwegs. Doch für 2019 wurden die Kinderferientage erstmals genutzt, um unter Anleitung des angehenden Diakons Samuel Zaugg, selber Zimmermann, Hütten zu bauen. «Er hat uns Leiter bestens instruiert, damit wir die Arbeiten mit den Kindern einfach umsetzen konnten. Denn ich bin handwerklich nicht so begabt », sagte Dominik Murer lachend. So gelang es, dass die Teams mit vier bis fünf Kindern viele Arbeiten selbständig ausführen konnten. Eine detaillierte Anleitung, welches Material wie bearbeitet und wo eingebaut werden soll, war ausserdem äusserst hilfreich.

«Einfach und überzeugend»
Die 90 Kinder bauten insgesamt sieben Hütten zusammen. Eine tolle Leistung, die auch die Jury des Impulspreises beeindruckte. Dieser wurde erstmals von der Evangelischen Landeskirche Thurgau vergeben, um Beispiele engagierter Jugendarbeit auszuzeichnen. Als zweitplatziertes Projekt wird der Hüttenbau mit 1000 Franken belohnt. Thomas Alder von der Fachstelle Jungendarbeit betont: «Die Idee ist einfach und überzeugend: Kinder können in kleinen Gruppen ihre eigene Hütte bauen. Gleichzeitig ist das Ganze umrahmt von einem tollen Programm mit Geschichten, Singen, Spielen, Essen. Ein Traum für die Kinder mit einer nachhaltigen Wirkung im zweifachen Sinn: Viele Kinder fanden durch die Kinderwoche Zugang zu anderen Angeboten der Kirchgemeinde, und die Hütten beziehungsweise das Holz wurden verschenkt und weiterverwertet.» Neben dem Hüttenbauprojekt wurden auch Projekte der Jugendarbeit Neukirch an der Thur und Schönholzerswilen und der Jugendarbeit Weinfelden ausgezeichnet.

Viele Leute zusammengebracht
Heute stehen die Hütten nicht mehr auf der Wiese neben der Kirche in Tägerwilen, sondern in manch einem privaten Garten. «Ohne den hohen Freiwilligenanteil, der Leute aus ganz verschiedenen Gruppierungen für das Projekt zusammenbrachte, wären die Hütten Ende Woche nicht fertig geworden», ist Dominik Murer überzeugt. Es sah aus wie ein kleines Dorf im Dorf. Wenn auch der Aufwand gross war und Samuel Zaugg vorab sogar Probehäuser gebaut hat, so ist ihm das Aufrichtfest mit den Eltern in schöner Erinnerung geblieben. In der letzten Ausgabe des Kirchenboten wurde das erstrangierte Projekt aus Neukirch an der Thur vorgestellt.

In der nächsten Ausgabe folgt das drittplatzierte Projekt aus Weinfelden. Alle Projektunterlagen zum Nachmachen für andere Gemeinden sind zu finden auf: www.evang-tg.ch/impulspreis.

 

(Claudia Koch)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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