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Kirche

«Ja, aber» zum neuen Logo

23.09.2020
Die Absicht des Kirchenrates, dass die Landeskirche in Zukunft mit dem EKS-Logo «Kreuz im Licht» auftreten soll, wird von den Kirchgemeinden begrüsst. Eine Mehrheit hat sich in der Vernehmlassung aber dagegen ausgesprochen, dass der neue Auftritt von den Kirchgemeinden zwingend übernommen werden muss.

Das aktuelle Erscheinungsbild der Landeskirche ist in die Jahre gekommen. Es war immer nur auf die Thurgauer Landeskirche bezogen, weder die Kirchgemeinden noch die evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS hatten denselben grafischen Auftritt. Eine wechselseitige Verstärkung des öffentlichen Auftritts der verschiedenen kirchlichen Ebenen fand nicht statt.

Übernahme des EKS-Logo naheliegend
Nachdem die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS seit dem 1. Januar 2020 mit ihrem neuen Logo «Kreuz im Licht» in der Öffentlichkeit auftritt und die Solothurner Landeskirche und die beiden Thurgauer Kirchgemeinden Felben und Stettfurt das Logo «Kreuz im Licht» übernommen haben, lag es auch für die Thurgauer Landeskirche nahe, die Übernahme des EKS-Logos «Kreuz im Licht» zu prüfen.

Präsidentenverband wünscht einheitliches Logo
Vom Verband der Kirchenpräsidentinnen und -präsidenten der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau (VKPEL TG) war schon vor einiger Zeit der Wunsch nach einem einheitlichen grafischen Auftritt (Logo) von Landeskirche und Kirchgemeinden geäussert worden. Der Kirchenrat hatte sich entschieden für die Landeskirche und die Kirchgemeinde die Übernahme des EKS-Logos «Kreuz im Licht» vorzuschlagen. Bei der Vorstellung des Logos an der Tagung im Ekkharthof in Lengwil am 28. Oktober 2019 war das EKS-Logo «Kreuz im Licht» bei den Verantwortlichen aus den Kirchgemeinden auf ein gutes Echo gestossen.

Vernehmlassung liess Fragen offen
Von Ende März bis Ende August hatte der Kirchenrat seinen Vorschlag zum neuen Erscheinungsbild für die Landeskirche und für die Kirchgemeinden in eine Vernehmlassung gegeben. Das EKS-Logo «Kreuz im Licht» sollte in Form und Farbe unverändert übernommen werden. Offen gelassen hatte der Kirchenrat die Frage, ob das neue Logo auch von den Kirchgemeinden zwingend zu übernehmen wäre.

Widersprüchliche Ergebnisse
Die Auswertung der Vernehmlassung hat nun ergeben, dass die Kirchgemeinden damit einverstanden sind, dass die Landeskirche das neue EKS-Logo «Kreuz im Licht» einführt. Gleichzeitig spricht sich aber eine Mehrheit der Kirchgemeinden dagegen aus, dass die Landeskirche den Kirchgemeinden die Übernahme des neuen Logos «Kreuz im Licht» verbindlich vorschreibt. In der Frage, ob das EKS-Logo von der Thurgauer Kirche unverändert übernommen werden soll, gingen die Meinungen in der Vernehmlassung weit auseinander. Eine Mehrheit der Kirchgemeinden, die sich an der Vernehmlassung beteiligt haben, möchten das Logo «Kreuz im Licht» auf die Thurgauer Verhältnisse anpassen. Bei der Frage, wie und was angepasst werden sollte, gingen die Meinungen aber auseinander. Der Kirchenrat interpretiert die scheinbare Widersprüchlichkeit des Vernehmlassungsergebnisses so, dass aufgrund der Antworten zur Form des Logos, bei der mehrheitlich gewünschten Anpassung des EKS-Logos auf Thurgauer Verhältnisse die Situation entstehen könnte, dass wohl auch eine Weiterentwicklung des EKS-Logos auf Thurgauer Verhältnisse in einer Vernehmlassung keine Mehrheit finden würde. Die detaillierten Ergebnisse der Vernehmlassung zur Einführung des Logos «Kreuz im Licht» unter www.evang-tg.ch/logovernehmlassungsergebnisse eingesehen werden.

Den Kirchgemeinden lediglich empfehlen
Aufgrund der Vernehmlassung hat der Kirchenrat die Absicht, von seiner in der Kirchenordnung festgehaltenen Entscheidkompetenz Gebrauch zu machen und das EKS-Logo «Kreuz im Licht» für die Landeskirche ab 1. Januar 2021 schrittweise in unveränderter Form (rotes Kreuz und schwarze Schrift) einzuführen. Darüber hinaus möchte sich der Kirchenrat von der Synode am 30. November 2020 den Auftrag geben lassen, den Kirchgemeinden zu empfehlen, das EKS-Logo «Kreuz im Licht» ebenfalls möglichst in unveränderter Form zu übernehmen und die Kirchgemeinden bei der Einführung des EKS-Logos zu beraten und zu unterstützen.

Synode könnte Verbindlichkeit beschliessen
Weil der Kirchenrat die Synode zur Verbindlichkeit des Logos für die Kirchgemeinden und zur in der Vernehmlassung gewünschten Beratung und Unterstützung der Kirchgemeinden entscheiden lassen möchte, gelangt er mit einem entsprechenden Antrag an die Synode vom 30. November 2020. Bei der Behandlung des Antrags stünde der Synode auch die Möglichkeit offen, das Logo «Kreuz im Licht» für alle Kirchgemeinden verbindlich zu erklären. Rechtlich gesehen wäre das aufgrund der Kirchenordnung möglich. Dort ist die Möglichkeit gegeben, dass die Landeskirche ein einheitliches Erscheinungsbild für die Landeskirche vorgeben kann. Der Kirchenrat ist der Meinung, dass ein solcher Entscheid aufgrund seiner Tragweite von der Synode gefasst werden sollte.

 

(Ernst Ritzi)

 

EKS-Logo «Kreuz im Licht»: Neuinterpretation des christlichen Heimatsymbols

Das Logo «Kreuz im Licht» steht für die neue Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS, die am 1. Januar 2020 an die Stelle des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK getreten ist. Auf ihrer Webseite www.evref.ch beschreibt die EKS die inhaltlichen und die graphischen Eigenschaften des neuen Logos so: «Das «Kreuz im Licht» ist mit seiner lebendigen roten Silhouette und der offenen Mitte eine Neuinterpretation des christlichen Heimatsymbols schlechthin. Denn das Logo sollte viel weniger originell als viel mehr original sein. In seiner Schlichtheit ist es national, regional und lokal anwendbar. Das «Kreuz im Licht» lässt Raum für Gottes Schaffen mitten in unserer Wirklichkeit. Es symbolisiert den Auftrag der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS: Sie verkündigt das Evangelium von Jesus Christus in Wort und Tat.» er


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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