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Kirche

Verbunden bleiben dank «Connect»

25.09.2020
Im Bereich Kirche, Kind und Jugend der evangelischen Kirchgemeinden soll die Post abgehen. Deshalb hat die Kantonalkirche den Impulspreis lanciert: Das Projekt «Connect» der Kirchgemeinde Weinfelden belegt den dritten Platz.

Connect ist ein englischer Begriff und bedeutet übersetzt: verbinden. Besser lässt sich die Idee hinter dem Projekt nicht beschreiben. «Wir wollen junge Erwachsene von 16 bis 25 Jahren intensiver mit der Kirchgemeinde einoder verbinden», sagt Natalie Burkhart, Sozialdiakonin in Ausbildung in Weinfelden. Eine Idee, die auch die Jury des Impulspreises beeindruckt hat. Dieser wurde erstmals von der Evangelischen Landeskirche Thurgau vergeben, um gute Beispiele engagierter Jugendarbeit auszuzeichnen. Als drittplatziertes Projekt wird «Connect» mit 1000 Franken belohnt. Tobias Arni von der Fachstelle Religionsunterricht sagt dazu: «Mich überzeugt die saubere Bedürfnisabklärung und die Einbindung der jungen Erwachsenen in den Entwicklungs- und Entscheidungsprozess. Mitentscheiden können, das motiviert!» Ebenfalls ausgezeichnet wurden Projekte aus Neukirch an der Thur und Schönholzerswilen sowie Tägerwilen-Gottlieben.

Herausforderndes Alter
Bei ihrem Antritt in der Evangelischen Kirchgemeinde Weinfelden erstellte Natalie Burkhart eine Übersicht über die bestehende Jugendarbeit. Durch Leiterwechsel seien zusehends Jugendliche ausgeblieben. «Jugendarbeit basiert auf Beziehungen. Ausserdem befinden sich die Jugendlichen in einem herausfordernden Alter, das vom Lehrbeginn und anderen Interessen geprägt ist», sagt Burkhart. Deshalb sollte ein Konzept geschaffen werden, das den Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht wird. Eine Umfrage bei den noch aktiven Jugendlichen zeigte, dass einige mehr auf der geistlichen, andere mehr auf der gemeinschaftlichen Ebene angesprochen werden wollten. Aus dieser Bedarfsabklärung entstand 2019 das Projekt «Connect», mit gleich drei Schwerpunkten: «Connect» ist ein niederschwelliges Angebot, bei dem die Gemeinschaft altersübergreifend im Zentrum steht. «Connect plus» ist für die über 18-Jährigen gedacht, die einmal pro Quartal an einem Anlass teilnehmen. «Connect up» soll jene ansprechen, die sich monatlich vertieft mit Glaubensfragen auseinandersetzen wollen. So wurden im vergangenen Jahr offene Anbetungsabende sowie eine Sommerparty durchgeführt. Beliebt war zudem die Adventswerkstatt, an der sich viele Ältere beteiligten. Inzwischen zeigt sich laut Burkhart, dass das «Connect plus»-Format am besten besucht wird und generationenübergreifend attraktiv ist. Zwar sei das «Connect » zu Beginn sehr gut gelaufen, doch sei es schwierig, die Jugendlichen in diesem Alter bei der Stange zu halten. Zusammen mit Jugendarbeiter Andi Battaglia arbeitet sie laufend daran, die Formate weiterzuentwickeln.

 

(Claudia Koch)

 

In den letzten beiden Ausgaben hat der Kirchenbote die
erst- und zweitrangierten Projekte aus Neukirch an der
Thur/Schönholzerswilen und Tägerwilen vorgestellt. Alle
Projektunterlagen zum Nachmachen für andere Gemeinden
sind zu finden auf: www.evang-tg.ch/impulspreis.


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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