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Kirche

Was weihnachtliche Symbole bedeuten

20.11.2020
Woher kommen christliche Symbole? Und was bedeuten sie? Im zweiten Teil der losen Serie nimmt der Kirchenbote Weihnachten zum Anlass, drei ganz besondere Symbole aufzugreifen: Engel, Krippe und Stern.

Engel
Der erste Engel in der Weihnachtsgeschichte nach Lukas ist der Engel, der den Hirten die grosse Freude verkündigt, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Der Messias ist geboren. Durch ihn kommt die Freude in die Welt. Der Engel lässt Dunkelheit hellwerden. Des Weiteren gibt es neben dem Engel der Verkündigung ein ganzes Heer von Engeln, die Gott loben und den Menschen Frieden verkünden. In der bildenden Kunst werden sie oft als kindliche Engel dargestellt, die auf ihren Instrumenten spielen und zur Freude Gottes und der Menschen singen. Die Weihnachtsengel öffnen uns den Himmel und verbinden Gott und Menschen durch die Liebe.

Krippe
Lukas berichtet, dass Christus im Stall geboren und von Maria in eine Krippe gelegt wurde. (Lukas 2,7) Die Krippe verkörpert das Geheimnis der Fleischwerdung Gottes. Gott ist in Jesus Mensch geworden. In ihm können wir Gott begegnen. Das Brauchtum der Weihnachtskrippe geht wesentlich auf Franz von Assisi zu Beginn des Mittelalters zurück. Die Krippen aus Holz, Gips oder Ton zeigen die heilige Familie mit Engeln, Hirten, Schafen, Ochs und Esel und den Weisen aus dem Morgenland. Ochs und Esel kommen in der biblischen Weihnachtsgeschichte nicht vor; aber beim Propheten Jesaja sind sie diejenigen, die den Herrn erkennen. Gemeint ist: Die Tiere wissen, wohin sie gehören, nur der Mensch weiss es nicht! Die aus der katholischen Tradition stammende Weihnachtskrippe findet sich heute auch in evangelisch-reformierten Kirchen und Haushalten.

Stern
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus erzählt von den drei Weisen aus dem Morgenland, die einem Stern gefolgt sind und dadurch zu Jesus geführt wurden. Die Zahl drei ergibt sich in Anlehnung an die drei Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe für das Kind. (Matthäus 2,11) Der Stern von Bethlehem steht biblisch als Symbol für Jesus Christus, den wahren Retter Israels. Matthäus bezieht sich auf die Weissagung im vierten Buch Mose, wonach ein Stern aus Jakob aufgehen wird – als Retter Israels. (4. Mose 24,17) Es handelt sich also bei dem Stern von Bethlehem um eine symbolische Deutung, nicht um die Beschreibung eines Naturphänomens.

 

(Rosemarie Hoffmann)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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