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Kirche

Ordination von Pfarrer Andreas Reich

23.11.2020
Am Sonntag 1. November wurde Andreas Reich in der Kirche Alterswilen zum Pfarrer ordiniert. Der bisher als Verweser wirkende Pfarrer wurde ins Ministerium der Thurgauer Landeskirche aufgenommen und ist jetzt ins Pfarramt wählbar.

Es war ein Freudentag für Pfarrer Andreas Reich, seine Familie und für die Kirchgemeinde Alterswilen-Hugelshofen. 50 Personen feierten in der evangelischen Kirche Alterswilen die festliche Ordination von Pfarrer Andreas Reich. Seit August 2018 versieht er seine Pfarrtätigkeit in der Kirchgemeinde Alterswilen-Hugelshofen als Verweser. Mit seiner Ordination durch Kirchenrat Pfarrer Lukas Weinhold wurde Pfarrer Andreas Reich ins Ministerium der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau -der Dienstgemeinschaft der Pfarrerinnen und Pfarrer mit allen Rechten und Pflichten- aufgenommen und besitzt damit die Wahlfähigkeit ins Pfarramt. Am 29. November 2020 ist es soweit. Pfarrer Reich wird den Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern der Evangelischen Kirchgemeinde Alterswilen-Hugelshofen zur Wahl vorgeschlagen. „Wir sind mit unserem innovativen Pfarrer Andreas Reich sehr glücklich. Besonders geschätzt wird in unserer Kirchgemeinde seine offene, liebevolle Art und sein weiter Horizont“, lobt Kirchgemeindepräsident Hans Krüsi.

Gemeinde anvertraut
Kirchenrat Lukas Weinhold legte den Bibeltext aus Johannes 21,15-29 aus. Mit dem Petrus-Motiv -eines von 14 Stationen der Ausstellung „Via Lucis“ von Holzschnittkünstler Peter Rottmeier, die in der Kirche gezeigt wurde- zog der Kirchenrat die Parallele zur Ordination von Pfarrer Andreas Reich. „Weide meine Lämmer! Diesen Auftrag Jesu an Petrus kann man als Ordination ansehen“, so Weinhold: „Mit diesen Worten wurde Petrus von Jesus in sein Amt als Leiter der ersten Christengemeinde in Jerusalem eingesetzt, dies nach langen Jahren gemeinsamer Wegstrecke, nach der Kreuzigung und Auferstehung.“ Vertiefte Betrachtung widmete Weinhold dem Schlüssel in Petrus‘ Hand, dem Lamm auf seinem Arm und der segnenden Hand Jesu. Pfarrer Reich sprach über das Pfingstbild.

Altes endet, Neues beginnt
Nach dem feierlichen Ordinationsgelübde empfing Pfarrer Reich den Segen mit Handauflegung für seine Aufgabe als Diener am Wort Gottes. Mentor Pfarrer Peter Keller leitete die Fürbitte der Gottesdienstgemeinde. Die Lichtausstellung des Holzschnittkünstlers ging am Tag der Ordination zu Ende. Etwas Neues beginnt für Pfarrer Andreas Reich und seine Gemeinde. Reich stellt sich am 29. November der Wahl ins Pfarramt und die Kirchgemeinde Alterswilen-Hugelshofen wird ab Januar Evangelische Kirchgemeinde Kemmental heissen.

Ausserkantonale Praxiserfahrung
Nach seinem Theologiestudium sammelte Reich Praxiserfahrung beim Evangelischen Gemeinschaftswerk der Berner Landeskirche und in zwei Gemeinden in Basel und in Appenzell. In den zwei Jahren im Kemmental als Verweser wurde er durch seinen Mentor Pfarrer Peter Keller begleitet. Der Ordination durch die Thurgauer Landeskirche ging die erfolgreiche Zusatzprüfung durch den Kirchenrat voraus.

(Brunhilde Bergmann)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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