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Politik

Das planen, was noch planbar ist

21.12.2020
Peter Stäheli antwortet auf die Frage, was tun, wenn nichts mehr planbar sei.

Als Veranstaltungsdienstleister sind wir uns gewohnt, dass wir flexibel sein müssen. Auch im Normalbetrieb ergeben sich kurzfristig zusätzliche Wünsche und Bedürfnisse, wenn wir die Ton- und Lichtanlagen vor Ort aufbauen. In der Coronasituation ist es aber mehr als einmal vorgekommen, dass wir das Material für einen Event bereitgestellt hatten und unsere Fahrzeuge wieder entladen mussten, weil der Anlass kurzfristig abgesagt wurde. Wir haben uns darauf einstellen müssen, dass wir das planen, was planbar ist – und das ist herzlich wenig. Der Lockdown von März bis Mai 2020 hat uns voll getroffen. Schon im Februar waren wir hauptsächlich damit beschäftigt, mit unseren Kunden zu besprechen, ob der Anlass noch stattfinden kann oder nicht. Während dem Lockdown ging es um Absagen und Verschiebungen und um Kostenregelungen für ausgefallene Veranstaltungen. Wir haben mit unseren Kunden nach Lö- sungen gesucht. Die Gespräche waren geprägt vom gegenseitigen Verständnis für die ausserordentliche Situation.

Nach einer kurzen Erholung im Sommer ist der Betrieb seit September wieder weitgehend eingebrochen. Niemand wagt es für 2021 zu planen, weil ungewiss ist, wann sich die Situation wieder normalisieren wird. Dessen unbesehen sind wir – getreu dem Motto «Jeder Rappen zählt» – sehr dankbar für jeden Auftrag im Bereich Audio-, Video- und Lichttechnik. Die letzten Monate haben uns vor Augen geführt, dass es im Unternehmertum wie auch im übrigen Leben keine absolute Sicherheit gibt.


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