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Kirche

Wilfried Bührer reicht Rücktritt ein

26.01.2021
Die Evangelische Landeskirche Thurgau wählt am 5. Juli dieses Jahres das Kirchenratspräsidium neu: Wilfried Bührer hat seinen Rücktritt per Ende Mai 2022 bekanntgegeben.

Wilfried Bührer hat schon anlässlich seiner Wiederwahl für die Amtsdauer 2020 bis 2024 angetönt, dass er angesichts seines Alters maximal für eine halbe Amtsdauer zur Verfügung stehen werde. Anfang Jahr hat er nun seinen Rücktritt offiziell bei der Synode, dem kantonalen Kirchenparlament, eingereicht. Damit verbunden ist auch der Rücktritt als Delegierter der Synode der Evangelischreformierten Kirche Schweiz. Das Kirchenparlament wird deshalb am 5. Juli eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger wählen.

Basis für Zukunft gelegt
Der Rücktritt Bührers und die Ansetzung einer Ergänzungswahl erfolgen damit nicht überraschend. Dem amtierenden Kirchenratspräsidenten ist es gemäss seinem Rücktrittsschreiben wichtig, dass «der Übergang möglichst reibungslos erfolgen kann». Er werde selbstverständlich für die noch verbleibende Zeit «das Amt weiterhin mit ganzer Kraft ausführen ». Bereits an der Synode im Dezember 2020 hat der Kirchenrat mit einer Auslegeordnung die Basis gelegt, damit die Führung der Kantonalkirche auch in Zukunft effizient und ohne Know-how-Verlust geführt werden kann. Dies vor allem vor dem Hintergrund der bevorstehenden Pensionierung Bührers aber auch mit Blick auf das Alter des Kirchenratsaktuars Ernst Ritzi, der rund drei Jahre später das Rentenalter erreichen wird. In diesem Zusammenhang wurde die aktuelle Arbeitsaufteilung von Präsidium und Aktuariat dar- «Ja, aber» zum neuen Logo gestellt. Mit Blick auf die Herausforderungen der Zukunft hat die Synode bereits für dieses Jahr das Gesamtpensum des Kirchenrats von 165 auf 180 Prozent und jenes des Aktuariats von 90 auf 100 Prozent erhöht.

Erste Kandidaturen im Februar?
Judith Hübscher Stettler als Präsidentin der Synode hat in der Zwischenzeit mit dem Synodalbüro die Organisation der anstehenden Wahl an die Hand genommen. Sie betont, dass das Synodalbüro ein «Koordinationsorgan, nicht aber eine Findungskommission» sei. Sie rechnet mit mehreren Kandidaturen, die auch aus den Kirchgemeinden eingebracht werden können. Wie üblich sollen zuerst in regionalen Vorsynoden aktuelle Anliegen im Zusammenhang mit der Wahl diskutiert werden. Es könne sein, dass bereits an diesen parlamentsinternen Veranstaltungen von Ende Februar erste Namen für Kandidaturen genannt werden, sagt Hübscher. In einer zweiten Phase soll an regionalen Wählerversammlungen bis Anfang Mai Gelegenheit geboten werden, die Kandidierenden kennenzulernen. Die Eingabefrist für Kandidaturen, die noch im offiziellen Synodalamtsblatt berücksichtigt werden können, läuft gemäss Hübscher bis 17. Mai. Im Juni sei dann ein zentrales Hearing geplant, wobei sie sich auch vorstellen könnte, dass dieser Anlass – je nach aktuellen Corona- Sicherheitsmassnahmen – öffentlich durchgeführt werden kann. Es sei für die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger durchaus von Interesse, die Personen kennenzulernen, die sich für das anspruchsvolle Führungs- und Repräsentationsamt zur Verfügung stellen, auch wenn die Wahl vom Kirchenparlament vorgenommen wird. Übrigens: In der Synode wurde die Grundlage dafür gelegt, dass alle Mitglieder der Evangelischen Landeskirche Thurgau ins Kirchenratspräsidium wählbar sind. Je nach Wahlergebnis ist aber eine Ersatzwahl oder gar eine Erweiterung des Kirchenrats notwendig (siehe Kasten).

 

(Roman Salzmann)

Zusatzwahl im November?

Die Kirchenverfassung schreibt vor, dass der Kirchenrat aus mindestens fünf Mitgliedern besteht, wovon mindestens zwei Mitglieder ordiniert sein müssen. Wird nun am 5. Juli 2021 anstelle des ordinierten Wilfried Bührer eine nicht ordinierte Persönlichkeit ins Präsidium gewählt, die nicht bereits Mitglied des Kirchenrats ist, wäre Lukas Weinhold der einzige Ordinierte im Gremium. Der Kirchenrat müsste in diesem Fall in der Synode vom November um ein sechstes, ordiniertes Mitglied erweitert werden. Eine im vergangenen Dezember von der Synode gutgeheissene Motion macht dies möglich. Sollte ein aktuelles Mitglied des Kirchenrats als Präsidentin oder Präsident gewählt werden, fände in der November-Synode eine Ersatzwahl für den freigewordenen Kirchenratssitz statt. Wird hingegen eine ordinierte Person von ausserhalb des Kirchenrats ins Präsidium gewählt, ist der Kirchenrat komplett.

 

(Roman Salzmann)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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