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Kirche, Gesellschaft

Kirchgemeinden betreuen gut

THURGAU. Simona Rizzuto hat für ihre Diplomarbeit die Betreuung von Flüchtlingen durch Thurgauer Kirchgemeinden untersucht. Sie sieht viel Positives, aber auch Potenziale.

Bei der Betreuung von asylsuchenden und anerkannten Flüchtlingen gibt es in den evangelischen Kirchgemeinden des Thurgaus viele positive Ansätze. Zu diesem Schluss kommt Simona Rizzuto  in ihrer Diplomarbeit, die sie für ihren Abschluss am Theologisch-diakonischen Seminar (TDS) in Aarau verfasst hat. Die junge Thurgauerin hat unter allen evangelischen Kirchgemeinden im Thurgau eine Umfrage durchgeführt. 51 haben sich beteiligt und viele Einblicke in die Arbeit mit Flüchtlingen geliefert. Trotz der Erkenntnis, dass sich viele − darunter auch zahlreiche kleine − Kirchgemeinden mit innovativen Ideen für asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge engagieren, schlägt Simona Rizzuto auch warnende Worte an: So gebe es Gemeinden, in denen das Thema überhaupt nicht präsent sei, weil schlicht das Interesse oder die Kapazitäten fehlen würden. Sie rät den Kirchgemeinden, konkrete Schritte wie die Schaffung eines Besuchsteams oder einer Koordinationsstelle zu prüfen und die Flüchtlinge zu bestehenden Programmen innerhalb der Kirchgemeinde einzuladen. Meist sei es nur schon wertvoll, den fremden Menschen zu signalisieren, dass man als Anlaufstelle für sie da sei.


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Kiki.ch

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