News aus dem Thurgau

Die Kirche geht zu den Menschen

min
21.03.2023
Im Frühling wird der Romanshorner Pfarrer Lars Heynen Präsident der Redaktionskommission des Kirchenboten. Im Interview sagt er, wie er sich die Zukunft des viel gelesenen Blattes vorstellt.

Pfarrer Lars Heynen kann eine gut funktionierende Redaktionskommission (Reko) des Kirchenboten (Kibo) mit derzeit acht Mitgliedern √ľbernehmen. Er empfindet grosse Wertsch√§tzung f√ľr alle, die an einer Ausgabe des Kibo mitarbeiten und hofft, dass es ihm auch als Pr√§sident gelingt, diese Wertsch√§tzung so weitergeben zu k√∂nnen, ¬ędamit die Motivation hoch bleibt und neue Ideen und Inspirationen entstehen, die unser Blatt weiterbringen. ¬Ľ Der Kibo biete seinen Leserinnen und Lesern ¬ęeine bunte Vielfalt unterschiedlicher Themenfelder, die direkt oder mittelbar im Umfeld unserer Kantonalkirche von Bedeutung sind.¬Ľ Auf der inhaltlichen Ebene will Heynen deshalb weiter in dieser Breite unterwegs bleiben. ¬ęSie erm√∂glicht es zudem, dass wir unterschiedliche Generationen ansprechen. Wenngleich ich als aktiver Pfarrer in der Reko bin und mir die Theologie wichtig ist, halte ich gerade die Ausgewogenheit des Kibo, der auch an viele theologisch nicht so Interessierte gelangt, f√ľr entscheidend.¬Ľ

Hohe Reichweite
Heynen weiss, ¬ędass der gedruckte Kibo viele Menschen erreicht. Mit dem Kibo geht die Kirche nach Hause zu den Menschen. Das ist eine Chance, die offensichtlich die Kirchgemeinden, die den Kibo beziehen, erkannt haben und nutzen. Die Frage ist: Wie erreichen wir unsere Kirchenmitglieder? Ich glaube, dass der Kibo eine der besten M√∂glichkeiten ist.¬Ľ

Der Reko-Pr√§sident ist mit dem Kibo-Chefredaktor Roman Salzmann regelm√§ssig in Kontakt, um Reko-Sitzungen zu planen, Themen und Ressourcen zu koordinieren und Leitplanken f√ľr die Zukunft zu setzen. Dazu kommen die Vorbereitung und Leitung der Reko-Sitzungen und der Jahrestagung. Das Schreiben von Beitr√§gen √ľber interessante Menschen und das Korrekturlesen vor dem Druck der jeweiligen Ausgabe werden Heynen weiterhin begleiten - wie alle, die in der Reko mitarbeiten. Lars Heynen ist 48, er ist seit 2008 mit seiner Frau Christiane verheiratet und seit 2008 in der Schweiz. Seine erste Pfarrstelle war in Wigoltingen-Raperswilen. Zur Familie geh√∂ren die 13-j√§hrige Tochter Anne Ida, der 11-j√§hrige Sohn Samuel Tobias sowie ein Hund und Fische. Pfarrer Heynens Hobbies sind Familie, Singen (Kirchenchor), Lesen und Hundespazierg√§nge.

 

(Esther Simon)

Unsere Empfehlungen

Starke Beziehungen trotz sozialer Medien

Starke Beziehungen trotz sozialer Medien

Eine Vorliebe für Technologie, immer online, ungeduldig und fordernd, gesundheits- und umweltbewusst, mit einer Sprache, die man sonst kaum versteht: Wie die «Generation Z» auch Thurgauer Kirchgemeinden fordert.
Das Hungertuch sensibilisiert

Das Hungertuch sensibilisiert

Recht auf Nahrung, Essensproduktion und Ernährungsgewohnheiten: Diesen Themen widmet sich die Ökumenische Kampagne 2023 während der Passionszeit. Einen Beitrag zur Sensibilisierung leistet das Hungertuch.
Beten ist Beziehungspflege

Beten ist Beziehungspflege

Kein Leben ohne Atmen. Kein Glauben ohne Beten. Das Gebet ist existenziell bedeutsam für das Glaubensleben. In ihm geschieht Anrede und die Hoffnung auf Antwort. Wie auch immer diese sich gestaltet: Beten ist Beziehungspflege und Gemeinschaftsvergewisserung.
Kirchengeläut und Schweigeminute

Kirchengeläut und Schweigeminute

Am Freitag, 24. Februar 2023 jährt sich der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zum ersten Mal. Viele Kirchgemeinden organisieren zu diesem Anlass eine Gebetsfeier. Zudem sind sie aufgerufen, um 9 Uhr eine Schweigeminute einzuläuten.