News aus dem Thurgau

Aussagen grenzen an Diskriminierung

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25.03.2019
Wolfgang Ackerknecht, Präsident EVP Thurgau, äussert sich zur Ausweitung der Antirassismus-Strafnorm.

┬źJa, es ist n├Âtig, dass sich kirchliche und christliche Kreise an dieser Diskussion beteiligen. Mit einer differenzierten und konstruktiven Haltung sollen wir die Eckpunkte unseres Lebensverst├Ąndnisses einbringen k├Ânnen. Dabei geben uns die biblischen Ordnungen eine Orientierung, um im Kontext von Liebe und Wahrheit Klarheit zu erhalten. Neben den zehn Geboten und der Bergpredigt sind es Regeln, die einerseits Grenzen setzen, andererseits grosse Entscheidungsfreiheit lassen. Im heutigen gesellschaftlichen Kontext ger├Ąt der traditionelle Lebensentwurf vermehrt in Kritik und wird rasch mit altmodisch und r├╝ckst├Ąndig betitelt. Die Aktivisten der Genderbewegung ihrerseits sind mit ihren Forderungen nach Toleranz und Akzeptanz f├╝r ihre Ideen sehr aktiv. Medienm├Ąssig erhalten sie viel Platz. Ich stelle eine Tendenz fest, dass Christen vermehrt mit zynischen Kommentaren eingedeckt werden ÔÇô an der Grenze der Diskriminierung. Entsprechend haben sich viele zur├╝ckgezogen. Die Zensur w├╝rde die Diskussion erschweren und stark einschr├Ąnken. Halten wir an den heutigen gesetzlichen Bestimmungen fest, die Gew├Ąhr f├╝r Schutz von W├╝rde und Person bieten. Unsere Glaubw├╝rdigkeit steht auf dem Spiel. Heute braucht es Zivilcourage, um sich dem Mainstream entgegenzustellen, in welchem Vergn├╝gen und Selbstbestimmung kultiviert werden. ÔÇô Setzen wir uns f├╝r ein erf├╝lltes und lohnenswertes Leben ein und geben wir unseren Mitmenschen Feedbacks, die geh├Ârt und verstanden werden.┬╗

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