News aus dem Thurgau

Umgang mit der Fülle üben

min
03.09.2025
«Mehr als genug»: Am 14. September geht der SchöpfungsZeit-Gottesdienst in Amriswil dem Umgang mit der Lebensmittelfülle nach. Katja Gsell stellt das Projekt «Gnusshüsli» Romanshorn vor. Es bietet die Möglichkeit, konkret etwas gegen die Lebensmittelverschwendung (Foodwaste) zu tun.

Jedes Jahr sucht die Arbeitsgruppe SchöpfungsZeit der Landeskirche für die Gestaltung eines Gottesdienstes die Zusammenarbeit mit einer Kirchgemeinde. Dieses Jahr gestalten die Mitglieder der Arbeitsgruppe einen speziellen SchöpfungsZeit-Gottesdienst in Amriswil.

Was alle gegen die Verschwendung von Lebensmitteln unternehmen und beitragen können, erfahren die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher von Katja Gsell, die in Romanshorn im Auftrag der Evangelischen Kirchgemeinde das Projekt «Gnusshüsli» betreut. Dank dem Angebot des «Gnusshüsli» werden Lebensmittel, die nahe am Ablaufdatum ihrer Haltbarkeit angelangt sind, kostenlos unter die Menschen gebracht. Es sind vor allem bedürftige Menschen, die das Angebot des «Gnusshüsli» in Anspruch nehmen.

Die diesjährige SchöpfungsZeit steht unter dem Motto «Mehr als genug». In der Liturgie, die die Arbeitsgruppe SchöpfungsZeit der Thurgauer Landeskirche für Gottesdienste und Andachten zusammengestellt hat, wird ein biblischer Bezug hergestellt zur Geschichte des reichen Mannes, der Jesus danach fragt, was er tun müsse, damit er das ewige Leben bekomme.

 

Gottesdienst zur SchöpfungsZeit

Wann? Sonntag, 14. September 2025, 10 Uhr

Wo? Evangelische Kirche Amriswil

 

Unsere Empfehlungen

Kleines Experiment mit grosser Pointe

Kleines Experiment mit grosser Pointe

Video – Im Ostergottesdienst erzählte Münsterpfarrerin Caroline Schröder Field einen Witz und belebte damit eine mittelalterliche Tradition, die der Basler Reformator Oekolampad einst bekämpft hatte. Vikar Felix Berki hat das Osterlachen als Projekt seines Lernvikariats ins Münster gebracht.
Kirchliche Nachbarschaftshilfe

Kirchliche Nachbarschaftshilfe

Ohne Zuzug aus Deutschland wäre der Pfarrmangel in der Thurgauer Landeskirche schon vor 40 Jahren akut geworden. Und der Trend zu deutschen Pfarrpersonen hält an. Dabei gilt es, die eine oder andere Hürde zu meistern.