News aus dem Thurgau

Kreuz und quer

min
24.08.2021
Die ökumenischen Stammtischgespräche gibt es neu als Livestreams unter dem Titel «kreuz und quer». Welche Idee steckt hinter dem neuen Format?

«Wir hatten Lust auf etwas Neues», betont Thomas Bachofner. Der Leiter des Bildungszentrums Tecum machte sich mit Jean-Pierre Sitzler von der Erwachsenenbildung der katholischen Landeskirche Gedanken über die Neuausrichtung der Stammtischgespräche. Das Ziel: Neue Teilnehmende gewinnen, ohne die bisherigen zu verlieren. Die Lösung: Die Veranstaltung findet nicht mehr im Brauhaus Sternen statt, sondern im Umfeld der Gesprächspartner. Ausserdem wechselt man von einer Präsenzveranstaltung zu einem Livestream auf Youtube (Zugang über www.tecum.ch). Der Name: «kreuz und quer».

Geigenbauer und Benediktiner
Gleich bleibt, dass es um ethisch-religiöse Fragestellungen geht. «Es wird wie bisher ein Halbjahresthema geben, das an den einzelnen Abenden aus verschiedenen – zum Teil auch kontroversen – Perspektiven beleuchtet wird», erklärt Bachofner. Am 1. September startet die neue Serie «In Resonanz sein». Dazu haben die Veranstalter unter anderem den Komponisten Peter Roth, den Geigenbauer Martin Kuhn und den Fischinger Benediktinerpater Gregor Brazerol als Gesprächspartner eingeladen.

Für wechselnde Veranstaltungsorte spricht laut Bachofner, dass es gerade bei einem Livestream ansprechende Hintergründe brauche. Um den dialogischen Charakter beizubehalten, können sich die Teilnehmenden über eine Chatfunktion mit Fragen oder Anmerkungen einbringen.

kreuz&quer - Gespräche über Gott und die Welt: Wenn Worte Seelen zum Schwingen bringen

 

(Detlef Kissner)

Unsere Empfehlungen

Glauben durch Mode weitertragen

Glauben durch Mode weitertragen

Ihre eigene christliche Kleidermarke «TheSavior» ist ihr Herzensprojekt. Mit bunten Designs wollen Tobias Graf aus Mauren und Nadina Leuenberger aus Kirchberg Menschen in Kontakt mit dem Evangelium bringen.
Lasten auf dem Nollen abgelegt

Lasten auf dem Nollen abgelegt

Am 1. August versammelten sich mehrere hundert Menschen auf dem Nollen. Der Nationalfeiertag stand im Zeichen vom Kreuz im Schweizer Wappen, von der Vergebung, der Dankbarkeit und der Hoffnung. Zudem luden die Teilnehmenden ihre «Lasten» ab.
Vom Hotel bis in die Kirche

Vom Hotel bis in die Kirche

Bibeln verteilen, mit Menschen über den Glauben sprechen und Kirchgemeinden unterstützen: Dafür engagiert sich Fredy Baumann aus Mauren beim Gideonbund. Die christliche Vereinigung ist seit 65 Jahren in der Schweiz tätig und erreicht Menschen an den unterschiedlichsten Orten.
Der Himmel hat keine Adresse

Der Himmel hat keine Adresse

Wohin richten wir den Blick, wenn wir in den Himmel schauen? Ein Gespräch mit der Philosophin Barbara Bleisch und dem Theologen Martin Werlen über Sehnsucht, Vanillepudding und die Frage, was bleibt.