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Leben & Glauben

«Geteilte Freude ist doppelte Freude»

Ueli Häberlin schätzt das lockere Zusammengehörigkeitsgefühl im Turnverein. In der Kirche macht er diesbezüglich Potenzial aus.

Ueli Häberlin


Alter:
 48
Wohnort: Lustdorf
Beruf: Landwirt
Kirchliches Engagement: Mitglied der Kirchenvorsteherschaft Thunbachtal
Mitgliedschaften: Männerturnverein Thundorf, Feuerwehr Thundorf
Hobbys: Familie, arbeiten mit Metall, Reparaturen aller Art

Was gefällt Ihnen am Vereinsleben besonders?
Ich schätze es, mit Kollegen gemeinsam etwas zu unternehmen. Die Zusammengehörigkeit im Turnverein pflege ich ebenfalls gerne; sie ist für mich eine schöne Abwechslung im Alltag.

Was könnte man verbessern in Ihrem Verein?
Obwohl der Verein über sehr innovative Vorstandsmitglieder und Oberturner verfügt, könnte die Teilnehmerzahl an den Turnstunden etwas grösser sein. Es muss versucht werden, mehr Vereinsmitglieder aus der warmen Stube in die Turnhalle zu bewegen.

Welchen Beitrag können Ihre Organisationen für die Gesellschaft leisten?
Unsere Oberturner sind bestrebt, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, damit jeder von den Lektionen profitieren kann und die verschiedensten Muskeln wieder einmal bewegt werden. Manchmal sind die Übungen auch geistig eine Herausforderung. Man kann sagen, dass der Verein sich bemüht, dass die Mitglieder körperlich und geistig fit bleiben.

Welche Rolle spielt der Glaube in Ihrem Leben? Können Sie dafür ein konkretes Beispiel nennen?
Ein Gebet vor dem Einschlafen gehört bei mir dazu. Bei wichtigen Entscheidungen im Leben bete ich, dass mir Gott den richtigen Weg zeigt und ich die nötigen Schritte dazu machen kann. Schon viele Male bekam ich so bei besonderen Vorhaben ein gutes Gefühl und es kam gut.

Gibt es etwas, was die Kirche von Ihrem Verein lernen könnte?
Wenn eine Einzelperson oder eine kleine Gruppe in einem Wettkampf erfolgreich war und einen Preis gewinnen konnte, erfreut dies den ganzen Verein und der Preis wird meist gemeinsam gegessen. Ich finde, dieses lockere Zusammengehörigkeitsgefühl dürfte auch in der Kirche etwas ausgeprägter sein, denn geteilte Freude ist doppelte Freude und geteiltes Leid ist halbes Leid.

(19. November 2018, Interview: Pascal Häderli)


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