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Politik

«Pfuscht» Gesetz ins Handwerk

21.01.2019
Ist die Zersiedelungsinitiative sinnvoll? Diese Frage hat Jan Keller aus seiner Sicht beantwortet.

«Bereits im Jahr 2008 hat der Bundesrat festgestellt, dass das damals fast 30-jährige Raumplanungsgesetz (RPG) veraltet ist und den heutigen Bedürfnissen nicht mehr gerecht wird. Im «Erläuternden Bericht zur Revision des RPG vom 12. Dezember 2008» äussert er sich bereits umfassend zur Problematik: So wird unter anderem festgehalten, dass die Raumentwicklung nicht nachhaltig sei und das RPG Lücken aufweist, welche seine Lenkungswirkung beeinträchtigen. Dabei nennt der Bericht explizit die Zersiedelung als einen der Hauptanstosspunkte für die Revision und beabsichtigt – wie die Zersiedelungsinitiative auch – die «Lenkung der Siedlungsentwicklung nach Innen». Durch diese Erkenntnis des Bundesrates wurde eine Vielzahl von Experten beauftragt, konkrete Massnahmen für evaluierte Probleme zu erarbeiten. Wer sich auf der Webseite des Raumplanungsamtes über die laufenden Anstrengungen informiert, wird feststellen: Die Umsetzung ist in vollem Gange. Als Jura-Student kann ich dem Stimmvolk deshalb nur mitteilen: Die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam. Der Bundesrat hat die Problematik bereits umfassend erkannt. Die ungeduldig wirkende Initiative versucht einen Prozess anzustossen, der bereits seit zehn Jahren läuft. Dieser Prozess wird durch die Initiative nicht etwa beschleunigt, sondern eher gebremst – «pfuscht» die Initiative doch sozusagen in einen langjährigen, sorgfältig erarbeiteten Plan zur nachhaltigen, problemorientierten Änderung des RPG. Ich halte es deshalb für unsinnig, diese Initiative anzunehmen.»


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Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

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