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Gesellschaft

Heisses Eis schlägt hohe Wellen

18.08.2020
Klimawandel der Extreme, wo es heiss oder kalt ist: Der Film Thule Tuvalu rüttelt auf. «Tecum» nimmt den Ball auf, und der Co-Präsident des Vereins Klimaschutz bezieht Stellung.

Mit dem Klimawandel verbinden Schweizerinnen und Schweizer Jugenddemonstrationen, grüne Wahlen und erneuerbare Energien. Die direkten Auswirkungen sind für die meisten Einwohner hierzulande jedoch schwer vorstellbar. Der Schweizer Filmemacher Matthias von Gunten wollte sich deshalb ein Bild machen und besuchte an komplett unterschiedlichen Orten auf dem Globus zwei Völkergruppen, die die Folgen des Klimawandels in ihrem Alltag einschneidend zu spüren bekommen. Mit seinem Dokumentarfilm Thule Tuvalu ermöglicht er auch anderen einen Einblick in das Leben im eisigen Thule und auf der meist sommerlich heissen Inselgruppe Tuvalu: Schmelzendes Eis und ein steigender Meeresspiegel berauben die dortigen Bewohner ihrer Lebensgrundlage.

Verwalter der Mitschöpfung
Thomas Bachofner, Leiter von «Tecum», möchte die Thematik in der Region ins Gespräch bringen und organisiert deshalb die Filmvorführung von Thule Tuvalu in Frauenfeld. «Der Film holt die Diskussion um die Klimaziele von der abstrakten auf die konkrete Ebene», erläutert Bachofner sein Projekt. Aus kirchlicher Perspektive ist die Relevanz des Klimaschutzes für ihn klar: «Schon im Schöpfungsbericht heisst es, dass Gott uns Menschen als Verwalter unserer Mitschöpfung eingesetzt hat – und nicht als Ausbeuter.» Dominik Siegrist, der Co-Präsident des Vereins Klimaschutz Schweiz, will deshalb auch Christinnen und Christen sensibilisieren, über die Klimafrage im eigenen Land nachzudenken.

Eis schmilzt auch hier
Dominik Siegrist hat mit seinem Verein die Gletscherinitiative mitlanciert. Die Initiative fordert, dass die Ziele des Pariser Klimaabkommens in der Verfassung niedergeschrieben werden. Weckruf seien die schmelzenden Gletscher in der Schweiz. Das Eis schmilzt also nicht nur in Thule, sondern auch hier, vergleichsweise machen sich die Auswirkungen jedoch bisher weniger drastisch bemerkbar. «In der Schweiz könnten wir in Zukunft eine erhöhte Zuwanderung von Flüchtlingen spüren, die zu grossen Teilen auf den Klimawandel zurückzuführen ist», erklärt Siegrist. Dass er sich in der Politik für Klima und Umwelt einsetzt, ist nicht zuletzt auf seine frühere Mitgliedschaft in der Jungen Kirche zurückzuführen. Zu jener Zeit in den späten 1970er-Jahren drehte sich die Umweltdebatte um den Bau neuer Atomkraftwerke. Siegrist erinnert sich an einen sehr engagierten Pfarrer: «Wir haben damals gemeinsam mit unserem Pfarrer in einem Zeltlager vor Ort gegen den Bau eines neuen Atomkraftwerkes Gösgen demonstriert.»


Filmvorführung Thule Tuvalu, Cinema Luna, Frauenfeld, 30. September, 19.30 Uhr, anschliessend Input und Gespräch mit Dominik Siegrist vom Verein Klimaschutz.

 

(Lea Waxenberger)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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