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Religionen

Mirjam Loos übernimmt Leitung der Fachstelle Religionsunterricht

03.09.2020
Der Kirchenrat der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau hat Mirjam Loos zur Leiterin der Fachstelle Religionsunterricht gewählt. Bis zum definitiven Stellenantritt ab 2021 übernimmt die künftige Leiterin die Stellvertretung der Fachstellenleitung.

Mirjam Loos aus Rapperswil tritt per 1. Januar 2021 die Leitung der Fachstelle Religionsunterricht an. Sie wird Nachfolgerin von Pfarrer Tobias Arni. Arni bezieht bis Ende dieses Jahres seinen Studienurlaub und wechselt anschliessend ins Pfarramt Märstetten. Mirjam Loos federt bereits jetzt die halbjährige Vakanz ab.

Mitarbeit schon seit Juni
Um die Ausbildung der Religionslehrerinnen und Lehrer zusammen mit Jmerio Pianari sicherzustellen, ist Mirjam Loos aktuell mit einer Modulvertretung betraut: zusammen mit den katholischen Dozierenden leitet sie das ökumenische Ausbildungsmodul Religionspädagogik. Ab Oktober übernimmt sie die Stellvertretung Arnis in einem 20-Prozent-Pensum, ihre definitive Anstellung als Fachstellenleiterin erfolgt auf den 1. Januar 2021. Dann wird Loos für die Aus- und Fortbildungsangebote für Religionslehrpersonen der Evangelischen Landeskirche verantwortlich sein, mit der katholischen Fachstelle zusammenarbeiten, Ansprechpartnerin für die Kirchgemeinden sein und diese in ihren lokalen Besonderheiten beraten.

Theorie und Praxis verbinden
Die 38-Jährige wohnt mit ihrer Familie in Rapperswil. Sie studierte Theologie für das Lehramt am Gymnasium und doktorierte in Kirchengeschichte. Als Dozentin an den Universitäten München und Regensburg war sie für verschiedene Aus- und Weiterbildungsmodule für Religionslehrpersonen mitverantwortlich. Erfahrungen im Unterrichten als Religionslehrerin erwarb sie an verschiedenen Schulstufen (Jahrgangsstufen 1 bis 12) sowohl in Deutschland als auch an Schweizer Schulen. Im Rahmen von Lehrplan 21 wirkte sie für die St. Galler Landeskirche beim Entwickeln von Lernaufgaben mit. Loos schätzt die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Theologie, religionspädagogischer Theorie und Praxis des Religionsunterrichts.

Einführung des neuen Lehrplans
«Es freut mich besonders, dass die Einführung des neuen Lehrplans zu meinen ersten Aufgaben gehört. Die ökumenische Projektgruppe hat den Lehrplan mit viel Fachkompetenz und mit Gespür für die Besonderheiten des Thurgaus entwickelt. Ich bin gespannt darauf, ins Gespräch zu kommen mit allen Religionslehrpersonen, die den Lehrplan in ihrem Unterricht umsetzen werden.», freut sich die künftige Fachstellenleiterin. Die Teilzeitanstellung bei der Landeskirche erlaubt es ihr, familiäre und berufliche Aufgaben gut zu vereinbaren: «So kann ich weiterhin einige Lektionen Religion unterrichten, den Praxisbezug möchte ich nicht missen.“ 

 

(Brunhilde Bergmann)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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