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Gesellschaft

«Wir gehen fast immer raus»

24.09.2016
SIEGERSHAUSEN TG. Maria Tâche aus Siegershausen beantwortet im Interview Fragen zum Vereinsleben und zum christlichen Glauben.

Maria Tâche

Name: Maria Tâche (27)

Wohnort: Siegershausen

Kirchliches Engagement: Jugendarbeiterin und Religionslehrerin in der Kirchgemeinde Alterswilen-Hugelshofen

Organisation: Bund Evangelischer Schweizer Jungscharen (Besj)

Hobbys: Nähen, Wohnung einrichten, Snowboarden, Surfen, Skaten, Lesen, Singen und Kochen

 

Was gefällt Ihnen am Organisationsleben besonders?

Jede Jungschar leistet einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, dafür braucht es gut ausgebildete und engagierte Leiter. Ich finde es sehr wichtig, dass Jungscharen sich einem der Verbände anschliessen.

Was könnte man verbessern in Ihrer Organisation?

Mit Verbesserungsvorschlägen würde ich direkt zum Besj gehen, anstatt hier im Kirchenboten laut darüber nachzudenken.

Welchen Beitrag kann Ihre Organisation für die Gesellschaft leisten?

Wir gehen fast immer raus mit den Jungschi-Kindern, raus in den Wald, raus auf die Wiesen. Draussen können die Kids spielen, springen und toben. Zu jedem Jungschinachmittag gehören ein Input und z’Vieri. Unter anderem durch die Jungscharen können Kinder Gott und den Glauben in ungezwungener Atmosphäre kennenlernen. Die meisten Jungscharen haben auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich auf den Tapetenwechsel von zu Hause freuen. Kids, die in der Schule vielleicht keine Freunde fanden, finden solche oft in der Jungschi. Wir Leiter versuchen gute Vorbilder zu sein und hören den Kids bei dem zu, was sie uns zu erzählen haben.

Welche Rolle spielt der Glaube in Ihrem Leben? Können Sie dafür ein konkretes Beispiel nennen?

Der Glaube an Gott ist mein Fundament im Leben, für mich hat alles mit Gott zu tun. Gott ist für mich Anfang und Ende von allem, bei ihm schöpfe ich Kraft fürs Leben. In der Bibel finde ich Inspiration und Weisung für das Zusammenleben mit anderen Menschen. Der himmlische Vater erwartet von mir nicht perfekt zu sein, viel mehr vergibt er mir mein Unvermögen. Jesus zeigt mir, dass ich auch von anderen Menschen keine Perfektion erwarten muss. So unvollkommen wie wir sind, sind wir trotzdem Ebenbild Gottes – ist das nicht wunderbar?!

Gibt es etwas, was die Kirche von Ihrer Organisation lernen könnte?

Die Jungscharen und die Kirchen gehören zusammen, das Lernen voneinander findet im Alltag immer wieder statt.