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Leben & Glauben

«Gute Kameradschaft»

Landwirt Hans Baumann aus Obermühle bei Amriswil schätzt die gute Stimmung und Zusammenarbeit bei den Aach-Sängern. Eine solch positive Atmosphäre wünscht er auch der Kirche.

Hans Baumann


Alter:
 65
Wohnort: Obermühle bei Amriswil
Beruf: Landwirt, Milchvieh-Berater
Kirchliches Engagement: zurzeit keines, früher  Mitglied Kirchenvorsteherschaft Amriswil
Organisation: Aach-Sänger Amriswil und «freie Republik»-Obermühle
Hobbys: unsere Familie mit Anhang und Grosskindern geniessen, singen im Chor, fotografieren,  bewegen in unserer schönen Natur, mithelfen, wo man mich braucht

Was gefällt Ihnen am Mitwirken in Ihrer Organisation besonders?
Bei den Aach-Sängern Amriswil fühle ich mich sehr wohl. In sehr guter Atmosphäre proben wir miteinander das Singen und pflegen danach die Kameradschaft bei einem Umtrunk. 

Was könnte man verbessern in Ihrer Organisation?
Aktuell bin ich sehr glücklich mit unseren Aach-Sängern. Ich weiss nicht, was es zu verbessern gibt. Die sehr gute Kameradschaft in Chor und Vorstand und mit uns ein menschlich und musikalisch einmaliger Dirigent: Was will man mehr?

Welchen Beitrag kann Ihre Organisation für die Gesellschaft leisten?
Ein Blick ins Weltgeschehen zeigt, dass einiges nicht mehr stimmt. Auch bei uns in der Schweiz gibt es viel Missgunst, Streitereien, Ärger und Belastendes. Hier können wir im Kleinen etwas dagegen tun: Wenn wir mit unserem Gesang Freude schenken, erzeugen wir eine positive Stimmung. Diese wirkt sich auf weitere Menschen zum Guten aus. In der «freien Republik»-Obermühle leben wir vorbildliche und freundschaftliche Nachbarschaft und stehen uns mit Rat und Tat zur Seite.

Welche Rolle spielt der Glaube in Ihrem Leben? Können Sie dafür ein konkretes Beispiel nennen?
Der Glaube an unseren Herrgott begleitet mich seit meiner Kindheit, da ich bereits früh in die Sonntagsschule gehen durfte. Einige Tiefschläge, wie Suizide im familiären Umfeld, haben mich geprägt und meinen Glauben gefestigt. Trotzdem bin ich kein Vorzeige-Christ. Meine Bibelkenntnisse sind etwas mangelhaft. Rund alle zwei Monate besuche ich zum Auftanken den Gottesdienst – ergänzt durch mein tägliches persönliches Gebet. 

Gibt es etwas, was die Kirche von Ihrer Organisation lernen könnte? 
Es steht mir nicht an, der Kirche zu sagen, was sie zu tun hat. Allerdings wünsche ich der Kirche und allen, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen, eine solch gute Stimmung und Zusammenarbeit wie bei uns Aach-Sängern.

(26. April 2018, Text: Pascal Häderli, Bild: zVg)


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