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Leben & Glauben

«Zusammengehörigkeit spüren»

Die Weinfelderin Gabriela Schramm-Thoma engagiert sich im Frauenverein. Die vielen verschiedenen Arbeitseinsätze - vom Betreiben einer Cafeteria bis zum Rollstuhldienst - schweissten zusammen. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl würde sich Gabriela Schramm-Thoma auch in der Kirche noch etwas stärker wünschen.

Gabriela Schramm-Thoma


Alter:
 57
Wohnort: Weinfelden
Beruf: Textil- und Werklehrerin
Kirchliches Engagement: Mitglied der Evangelischen Kirchgemeinde Weinfelden
Mitgliedschaften: Gemeinnütziger Frauenverein
Hobbys: Garten, kochen, fotografieren, kreativ arbeiten, Ausflüge machen mit meinem Mann, Feste feiern

Was gefällt Ihnen am Vereinsleben besonders?
Mir gefällt besonders, dass so viele Frauen (teilweise auch Männer) gute Arbeit leisten zum Beispiel beim Brockibetrieb im Zentrum, in der Cafeteria des Alterszentrums, beim Besuchs- und Rollstuhldienst, beim Mahlzeitendienst. Aber auch bei temporären Einsätzen, zum Beispiel Mithilfe beim Kulturenfest, Bring- und Holtag, Mittagessen der alleinstehenden Frauen über 70 Jahre, und vielen weiteren Events.

Was könnte man verbessern in Ihren Vereinen?
Schön wäre es, wenn der Frauenverein vermehrt Zuwachs von jungen Frauen bekäme.

Welchen Beitrag können Ihre Vereine für die Gesellschaft leisten?
Der gemeinnützige Frauenverein in Weinfelden ist sehr aktiv, wie schon erwähnt. Er bietet aber auch Ausflüge, Exkursionen und Quilten an, was dem Austausch und der Gemeinschaft untereinander dient.

Welche Rolle spielt der Glaube in Ihrem Leben? Können Sie dafür ein konkretes Beispiel nennen?
Mit 22 Jahren habe ich Jesus gebeten, mein Freund zu werden. Seither begleitet er mich. Das heisst, ich bin oft innerlich im Zwiegespräch mit ihm. Ich sage ihm beispielweise, dass ich etwas nicht kann, er müsse mir dabei helfen. Dann spüre ich oft einfach sein Dabeisein oder mir fällt eine Idee ein, wie ich es schaffen kann.

Gibt es etwas, was die Kirche von Ihrem Verein lernen könnte?
Bei den älteren Jahrgängen im Frauenverein spüre ich vermehrt eine Zusammengehörigkeit und Verpflichtung. Nehmen wir mal das Positivere, das Zusammengehörigkeitsgefühl. Es wäre schön, wenn dies einen grösseren Stellenwert in meinem Leben sowie in der Kirche hätte.


(25. März 2019, Interview: Pascal Häderli)


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