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Leben & Glauben

80 Kinder bauen Kirche

17.04.2019
Die Kirchgemeinde Lengwil feiert das 500-jährige Bestehen ihrer Kirche in Oberhofen und baute das Dorf mitsamt Kirche aus Legosteinen nach.

«Das war in der Tat ein Riesenevent für uns als Gemeinde», sagt Pfarrer Timo Garthe. Im Kirchgemeindehaus in Oberhofen herrschte Hochbetrieb und während dreier Tage durften alle Gemeindemitglieder sich am Nachbau des Dorfes beteiligen. 250 Kilo Legosteine standen zur Verfügung. Das Herzstück des Projekts bildete der Nachbau der Dorfkirche. Zwei Wochen Planung und weitere zwei Wochen Bauzeit hat das Gemeindemitglied Andreas Krähenbühl dafür investiert.

Schönes, niederschwelliges Angebot
Mittlerweile ist die Legokirche samt Legodorf wieder abgebaut, die Legosteine wurden sortiert und in Schachteln verpackt abtransportiert. Geblieben sind Erinnerungen und zahlreiche Fotos. Auch Timo Garthe erinnert sich gerne. «Es war ein schönes, niedrigschwelliges Gemeinschaftserlebnis für Gross und Klein, alle waren dabei.» Erstaunlich sei vor allem, wieviele Leute man mit diesem Event erreicht habe, Leute die sonst nie zu einem kirchlichen Anlass kommen würden. Manche Erwachsene hätten ihre Kinder auch als Alibi zum eigenen Lego-Bauen mitgebracht. «So viel zum Kind im Manne», sagt der Pfarrer und schmunzelt. Zum Abschluss des Lego-Projektes feierte die Kirchgemeinde noch einen sehr kreativen Familiengottesdienst, wo es um «lebendige Steine» ging – also letztlich um das, woraus Kirche besteht.

Das ganze Jahr wird gefeiert
Die Kirchgemeinde Lengwil feiert das ganze Jubiläumsjahr hindurch, mit immer neuen Anlässen. «Und dies nur, weil irgendwann einmal jemand in der Kirche einen Stein mit der Aufschrift 1519 entdeckt hat… Was für ein positiver Stein des Anstosses. Also, ich finde, manchmal geht es einfach nur um ein wenig Kreativität. Gründe zum Feiern lassen sich immer irgendwo finden – und wer hätte mehr Grund zum Feiern als wir», sagt Timo Garthe.


(Barbara Hettich, 17. April 2019)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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