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Leben & Glauben

Das gab es noch nie

23.05.2019
Der Thurgau wird zum Schauplatz einer speziellen Premiere: Mitte Juli findet in Langrickenbach das allererste Sommerlager des Cevi Ostschweiz statt. Seit knapp zwei Jahren bereiten sich Projektleiterin Deborah Möckli-Meyer und ihr Team auf den Ansturm von rund 800 Teilnehmenden vor.

900 Meter Wasserleitungen, 1000 Meter Stromkabel, 2000 Meter Rundholz: Ganz schön viel Material ist nötig, um das erste Sommerlager des Cevi Ostschweiz auf die Beine zu stellen. Mindestens genau so viel Herzblut investiert Deborah Möckli-Meyer. Die Schlatterin ist Co-Präsidentin des 13-köpfigen Organisationskomitees (OK), das sich vor knapp zwei Jahren formiert hat. «Ich liebe es, ein so grosses Projekt auf die Beine zu stellen, das allen Teilnehmenden sicher in Erinnerung bleiben wird», sagt die 27-Jährige.

Eine Brücke bis Samedan
Das einwöchige Sommerlager soll die Ostschweizer Cevi-Abteilungen besser vernetzen. Daher rührt auch der Lagername «Daraja», der auf Suaheli «Brücke» bedeutet. Los geht es am Samstag, 13. Juli 2019. Erwartet werden rund 800 Personen: 400 Kinder im Alter von sieben bis 15 Jahren und etwa gleich viele Leiterinnen und Leiter. Knapp die Hälfte kommt aus dem Thurgau. Eine Gastabteilung reist sogar aus Steffisburg im Kanton Bern an. Die beschwerlichste Reise dürfte aber das Cevi aus dem bündnerischen Samedan haben. Für so viele Leute einen passenden Lagerplatz zu finden, sei gar nicht so einfach gewesen, sagt Deborah Möckli-Meyer. «Die Belzwiese bei Langrickenbach ist ideal: Sie ist gross, ziemlich flach, von Wald umgeben, etwas abgeschieden von der Zivilisation und doch gut erreichbar.» Das sei besonders für die Küchencrew und den Auf- und Abbau wichtig.

Ronjas Räuberburg entsteht
Zentrum des Lagerplatzes wird eine grosse Räuberburg sein – mit gutem Grund: «Während der Lagerwoche erleben die Teilnehmenden die Geschichte von Ronja Räubertochter », erklärt Mirjam Baumann, die im OK für die Kommunikation zuständig ist. Die Geschichte habe zwar nicht direkt mit der Bibel zu tun, sehr viel jedoch mit christlichen Werten wie Freundschaft, Versöhnung und Nächstenliebe. Auf die Teilnehmenden warten Geländespiele und Sportturniere. Daneben gebe es Zeit für besinnliche Momente. «Ich erwarte eine Woche voller Action, guter Gemeinschaft, mit tollen Menschen, Tiefgang und viel Spass», fasst Baumann zusammen. Zu viel verraten möchte sie jedoch nicht. Immerhin findet am Mittwoch, 17. Juli, ein Besuchsnachmittag statt, an dem alle Interessierten selber Lagerluft schnuppern können.

Nachhaltigkeit wird vorgelebt
Neben dem Glauben und der Geselligkeit steht für die Cevis die Naturverbundenheit an oberster Stelle. Das OK hat für die Lagerwoche eigens ein Nachhaltigkeitskonzept ausgearbeitet: «Wir setzen zum Beispiel bewusst auf regionale und saisonale Nahrungsmittel», konkretisiert Deborah Möckli-Meyer. Die Reste der Lebensmittel würden verwertet, der Abfall sauber getrennt, unnötige Transporte vermieden. «Und natürlich reisen alle mit dem öffentlichen Verkehr an.» Für das erste gemeinsame Sommerlager nehmen das auch die Cevis aus dem abgelegenen Samedan gerne in Kauf.


Weitere Informationen zum Daraja-Lager: www.daraja.ch


(23. Mai 2019, Cyrill Rüegger)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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