Logo
Leben & Glauben

Unterwegs mit Ronja Räubertochter

Vom 13. bis 20. Juli 2019 fand das regionale Sommerlager Daraja des Cevi Ostschweiz in Langrickenbach (TG) statt. 21 Cevi-Abteilungen aus der Ostschweiz sowie eine Gastabteilung aus Bern führten das gemeinsame Zeltlager zum Thema «Ronja Räubertochter» durch.


 → Hier geht es zur Bildergalerie!

Das Lagerthema Ronja Räubertochter war während der gesamten Woche präsent. Jeden Abend gab es ein Theater mit einem kurzen Ausschnitt der Geschichte. Die Geländespiele, Sportturniere und anderen Lageraktivitäten standen ebenfalls häufig im Zusammenhang mit dem Thema. So standen beispielsweise eine Räuberausbildung oder eine Schatzsuche auf dem Programm.

Zehn Kilometer Schnur statt Nägel
Um die Geschichte so echt wie möglich zu gestalten, wurde eine grosse Burg in der Mitte des Lagerplatzes aufgestellt. Für den Bau der Burg wurden kein einziger Nagel und keine Schraube verwendet, dafür zehn Kilometer Schnur. Gesamthaft wurden für Pionierbauten zwei Kilometer Rundholz verbaut. Ein besonderer Höhepunkt der Lagerwoche war der Besuchsnachmittag. Rund 800 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg zum Lagerplatz in Langrickenbach. Dort wurden sie mit vielen Essensständen begrüsst. So wurden unter anderem Crêpes, selbstgemachte Berliner oder Popcorn über dem Feuer angeboten.


Nachhaltigkeit vorgelebt

Um die mehr als 750 Teilnehmenden zu verpflegen wurden sieben Grossküchen eingerichtet. Diese benötigten für eine Woche 249 Kilogramm Zwiebeln, 666 Salatköpfe und 93 Kilogramm Butter. Da im Lager auf Nachhaltigkeit gesetzt wurde, wurden hauptsächlich regionale und saisonale Lebensmittel eingekauft und Essensreste wiederverwertet. Ausserdem gab es mehrere Recyclingstationen, um den Abfall zu trennen. Mirjam Baumann, Kommunikationschefin des Daraja, spricht von einem vollen Erfolg: «Das Wetter spielte mit und die Stimmung untereinander war sehr gut. Die Kinder reisten müde aber glücklich nach Hause.»


(22. Juli 2019, red.)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Kommentar erstellen