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Leben & Glauben

«Nun haben wir eine stabile Basis»

25.11.2020
Seit diesem Jahr gibt es an der Pestalozzistrasse in Weinfelden eine Notschlafstelle. Nun wurde mit der Gründung des Vereins Kirchliche Notherberge Thurgau die Basis für die Zukunft gelegt.

Seit fast einem Jahr beherbergt die Fünfzimmerwohnung an der Weinfelder Pestalozzistrasse notbedürftige Menschen – und das Angebot wird rege genutzt. «Seit März haben wir dauerhaft mindestens drei Festmieterinnen beziehungsweise -mieter und zusätzlich ein bis zwei Tagesgäste in der Woche. Damit sind wir – nachdem es im Mai und Juni dramatisch war mit der Auslastung – nun wieder in einem normalen Regelbetrieb», erklärt Armin Ruf, der die Notschlafstelle damals initiierte.

Stadt zeigte sich kulant
Umso wichtiger war es Armin Ruf, dass das Projekt, das zum ersten Mal an einem von der Caritas Thurgau organisierten Runden Tisch vor zwei Jahren mit kirchlichen Vertreterinnen und Vertretern zur Sprache kam, endlich strukturell und finanziell durch einen Verein gefestigt wird. Die Gründung fand anfangs November statt. «Ich bin sehr zufrieden. Es war von Anfang an mein erklärtes Ziel, dass die Notschlafstelle aus einer privaten Initiative in einen ökumenischen Verein übergeht», sagt Ruf. Auch die Zusammenarbeit mit dem sozialen Engagement der evangelischen Kirche und dem Jugendwerk können nun intensiviert werden. Zudem sei er froh, dass die Stadt der Nutzungsänderung am 22. September sehr kulant zugestimmt habe und die geringen Auflagen im Bereich des Feuerschutzes gut umzusetzen gewesen seien.

Mehr Menschen in Notsituationen
Auch René Oettli, Sozialdiakon der Evangelischen Kirchgemeinde Frauenfeld, freut sich über die gelungene Zusammenarbeit. Er sieht in diesem Projekt eine enorme Wichtigkeit: «Wenn ich von der Situation in den Städten des Kantons ausgehe, dann ist es dringend notwendig, eine breit abgestützte und akzeptierte Möglichkeit zur Unterbringung in Notsituationen bieten zu können. Und diese Situation wird sich künftig nicht ohne Weiteres positiv verändern. Es rutschen eher mehr Personen in eine Bedürftigkeit oder Notlage, aus der sie selbständig und ohne Unterstützung kaum herauskommen können.»

Präsident wird noch bestimmt
Der Vorstand des neuen Vereins setzt sich neben Armin Ruf aus Janine List von der Caritas Thurgau, Thomas Diethelm, Präsident der katholischen Kirchgemeinde Bischofszell, René Oettli und Andreas Pfiffner, Sozialarbeiter der Kirchgemeinde Romanshorn, zusammen. Als Präsident stellt sich Thomas Diethelm an der ersten Mitgliederversammlung im Januar zur Wahl und wirkt bis dahin ad interim. Der nächste Schritt sei nun, juristische und private Mitglieder zu finden, die den Verein finanziell tragen. Für juristische Mitglieder ist deshalb ein Jahresbeitrag von 1000 Franken festgesetzt worden, der jährliche Beitrag für private Personen liegt bei 500 Franken.

80 Prozent als Ziel
Ziel sei es, so Armin Ruf, möglichst viele Mitglieder zu bekommen, so dass rund 80 Prozent der Einnahmen nur durch Vereinsmitglieder generiert werden können. Auch die Mieten machen einen kleinen Teil der Einnahmen aus. Für die Finanzierung der Notschlafstelle werden jährlich ungefähr 110'000 Franken benötigt. Die für den Start benötigten 40'000 Franken seien bereits durch Spenden und Rückstellungen in diversen Kirchgemeinden zugesichert worden.

(Sarah Stutte/Jonas Manser)


Von Jürg Hartmann erfasst am 28.11 2019 21:42

Zum Thema "Glaubensvorstellungen"

Fragen an Buddha Fragen an Allah Fragen an Gott Fragen an Manitou Fragen an Mohammed Fragen an das Göttliche im Menschen Wenn ich mir vorstelle, das Göttliche würde mir gegenübersitzen, was wäre dann? So setze ich mich hin und bitte das Göttliche, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die Stühle sind bequem, sehr geeignet, ganz hier zu sein. Ganz. Da sitzen wir zwei, schweigsam, nachdenklich aber ganz da. Mich sieht man gut, mich erkennt man gut, das Göttliche aber lässt weder Worte noch Bilder zu, denn in Worte und Bilder gefasst ist das Göttliche nicht mehr göttlich sondern menschlich. Für unsere Kinder sind die Bilder wichtig und notwendig, für erwachsene Menschen bezweifle ich das ernsthaft. Die Antworten aber, die kann ich hören, vielleicht auch wahrnehmen, das reicht, muss reichen. Und so komme ich zu meiner ersten Frage: «Ich weiss, ich könnte Dich jetzt fragen, warum Du all das Schreckliche, Böse und Teuflische auf dieser Welt zulässt, die Kriege, die Gewalt, Vernichtung und Tod. Doch genau diese Frage stelle ich jetzt nicht. Ich versuch’s also andersherum. Ich frage Dich und nur Dich: Wie kommt es denn, dass wir Dich immer wieder fragen, was ich fragen könnte wie oben erwähnt. Wie also kommt das?» Das Göttliche ist irgendwo im Raum, meine ich, seine Stimme aber kann ich klar und deutlich hören, das ist die Hauptsache, und damit höre ich auch seine Antwort. ES sagt: «Deine Frage ist gut, lieber Mensch, ich denke nach. Kannst Du Dir vorstellen, welcher Art meine Gedanken hier sind?» Ich bin überrascht. Da stelle ich ihm eine meiner ganz wichtigen Fragen und nun soll ich mir vorstellen, was ES meint, was ES denkt. Komisch, ungewohnt, ich weiss nicht recht und bin verwirrt. So antworte ich: «Du siehst, Deine Antwort macht mich wirr, die Worte in meinem Kopf fliegen kreuz und quer und suchen nach einer Ordnung. Das will nun heissen, ich denke nach, ich denke laut nach, dann kannst Du meine Gedanken gleich mithören. Also: Deine Antwort wirkt, ich beginne zu suchen, suche jedoch bei mir und in mir. So weit bin ich im Moment.» Das Göttliche antwortet sofort: «Ganz genau, Du hast es erkannt denn Du suchst bei Dir. Du suchst nicht in den Wolken, hinter denen Du mich vermutest, Du suchst nicht beim Papst, meinem angeblichen Stellvertreter auf Erden, Du suchst nicht aussen, sondern innen, das ist der Punkt!» Damit bin ich wieder allein im Raum, allein mit meinen Fragen, ganz auf mich zurückgeworfen, auf mich gestellt. Vielleicht ist das der Punkt, vielleicht ist das die Antwort des Göttlichen an mich: «Geh auf die Suche, immer wieder, und suche in Dir, mit Dir und natürlich auch zusammen mit anderen Menschen. Doch bleib auf der Suche, immer.»

Von Fredy Rechsteiner erfasst am 29.09 2020 20:41

Vorsicht, Rücksicht und Zuversicht

Frank Sachweg unterstellt den Corona-Massnahmenkritikern, sie seien assoziale, unverschämte Egoisten und kennen weder Vorsicht noch Rücksicht. Dabei erkennt er nicht, das diese Personen gerade aus Nächstenliebe die übertriebenen Massnahmen ablehnen. Niemand hat etwas gegen Händewaschen usw. Dies ist der Blitzableiter, der schon immer angewandt wurde. Einfach und wirkungsvoll. Die neuen Massnahmen, die nun aber die physische und psychische Gesundheit angreifen und die Abwehrkräfte schwächen, werden mehr Opfer fordern als die sogenannte Pandemie selbst. Das Coronavirus wird Opfer fordern wie jede schwere Grippewelle bisher, aber es ist keine alles dahinraffende Seuche. Wer das um jeden Preis verhindern will, nimmt auch in Kauf, dass für seine Sicherheit 100tausende Kinder verhungern, hunderte Millionen Menschen ihre existenzielle Lebensgrundlage verlieren oder Tausende in den Suizid getrieben werden. Auch die Folgen von Sauerstoffmangel durch Maskentragen (Förderung von Demenz) oder von gentechnisch hergestellten Impfstoffen werden nicht spurlos an uns vorbeigehen. Wenn nun auch noch das Argument aufgegriffen wird, man dürfe niemanden gefärden, muss grundsätzlich alles verboten werden. Autofahrer gefärden, Alkohol gefärdet, sogar ein Bienenstich kann das Leben bedrohen. Vorsichtig, rücksichtsvoll und zuversichtlich wollen wir alle sein. Die Frage ist, was ist unsere Motivation? Ist es die Liebe oder die Angst? Die Bibel sagt dazu: Wirkliche Liebe ist frei von Angst. Ja, wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen. 1.Johannes 4:18

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