News aus dem Thurgau
Marktplatz der Einzigartigkeit

«Austauschen und wertschätzen»

von Cornelia Brunner-Scherrer
min
13.12.2023
Ein Team der Evangelische Kirchgemeinde Bischofszell-Hauptwil würdigt die Arbeit ihrer freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmässig mit Dankesapéros. Regula Widmer erzählt, wie sich der «Marktplatz der Einzigartigkeit» entwickelt hat.

Marktplatz der Einzigartigkeit

Was? Das Projekt «Marktplatz der Einzigartigkeit» der Evangelischen Kirchgemeinde Bischofszell-Hauptwil ist in die Reihe der dreimal im Jahr stattfindenden Dankesapéros eingebettet. Um sich gegenseitig besser kennenzulernen, können die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Einzigartigkeit an Marktständen präsentieren und sich bei Risotto, Würsten vom Grill oder heissen Maroni mit den Menschen der Kirchgemeinde austauschen.

Wer? Der «Marktplatz der Einzigartigkeit» wird organisiert von Regula Widmer zusammen mit den für den Dankesapéro zuständigen Mitarbeitenden. Zudem wirken der Kirchgemeindeschreiber, die Mesmer und das Team der Mitarbeiterentwicklung mit.

Regula Widmer, wie ist das Projekt entstanden?
Gemeinsam überlegen wir uns immer wieder neue Projekte für die Dankesapéros und suchen innovative Ideen. Wichtig für das Gesamtkonzept war, dass auch die Gestaltung des Gottesdienstes und das Essen dem Projekt angepasst werden. Die Idee entstand im Bürogespräch über dies und das. Schnell gab jeder seine Gedanken dazu. Aus der Idee eines Weihnachtsmarktes entwickelte sich das Projekt des vorweihnachtlichen Dankesapéros mit Marktständen, an denen die Freiwilligen ihre Einzigartigkeiten präsentieren können.

Was haben Sie mit dem Projekt schon erreicht? Es war schön zu sehen, wie vielfältig – und eben einzigartig – unsere freiwilligen Mitarbeitenden sind. Welche Leidenschaften und Hobbys sie haben: Vom kreativen Nähen mit alten Stoffen über Fotografie und Malerei bis hin zum Hundetraining, Biken oder Fliegen war vieles dabei. Über zwei Stunden erkundigten sich Kirchbürgerinnen und Kirchbürger an den verschiedenen Ständen und kamen so mit Personen ins Gespräch, denen sie sonst in unserer grossen Kirchengemeinde nicht begegnet wären.

Was können andere von Ihrem Projekt lernen?
Der Fächer der Mitarbeitenden wurde aufgemacht und es wurde erkannt, dass hinter jeder freiwilligen Mitarbeiterin und jedem freiwilligen Mitarbeiter mehr steckt als «nur» die Begabung, die sie oder er der Kirchgemeinde zur Verfügung stellt. Neue Beziehungen konnten entstehen, gemeinsame Interessen wurden geteilt und alle Beteiligten fühlten sich noch mehr wertgeschätzt.

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