News aus dem Thurgau
Ludotrail Romanshorn

«Gemeinsam Ideen verwirklichen»

von Cornelia Brunner-Scherrer
min
10.03.2025
Der Ludotrail lädt seit Sommer 2023 Familien und Gruppen ein, Romanshorn zu entdecken. Dabei wird die Umgebung an 25 verschiedenen Stationen spielerisch erkundet. Bei der Evangelischen Kirche Romanshorn steht eine Station zum Thema David und Saul.

Beim Ludotrail Romanshorn wirkt die Evangelische Kirchgemeinde Romanshorn-Salmsach als Spielpatin mit. Verantwortlich ist Leandra Schnyder, Kirchenvorsteherin Ressort Kind, Jugend, Familie. Das Konzept «Ludotrail – Spiel dich durch…» wurde von der Langnauerin Gaby Kaufmann erfunden und entwickelt. In Romanshorn wurde der Ludotrail von der Ludothek und der Hafenstadt Romanshorn initiiert. Leandra Schnyder verrät im Interview mehr über das Projekt.

Leandra Schnyder, wie ist das Projekt entstanden?
Es gibt bereits in anderen Städten Ludotrails. In Romanshorn wurde die Idee ebenfalls begeistert aufgegriffen. Als man uns angefragt hat, haben wir uns über die Möglichkeit gefreut, an dieser grossartigen Idee mitzuwirken. Unter verschiedensten Spielen hat uns das Fussball-Krocket am meisten angesprochen. In einem kleinen Team wurde das Spiel dann thematisch mit der Geschichte von David und Saul ergänzt und zu einem passenden Posten für unsere Kirchgemeinde.

Was haben Sie mit dem Projekt schon erreicht?
Es ist leider schwierig, messbare Erfolge für unsere Kirche vorzuweisen. Was wir jedoch auf jeden Fall wissen, ist, dass der gesamte Ludotrail innerhalb eines Jahres bereits von knapp tausend Personen bespielt wurde. Und immer wieder sehen wir Spielende, insbesondere in den wärmeren Monaten.

 

Familien nutzen begeistert den Fussball-Krocket-Posten bei der Evangelischen Kirche in Romanshorn . (Bild: Gaby Kaufmann, Erlebnisverlag)

Familien nutzen begeistert den Fussball-Krocket-Posten bei der Evangelischen Kirche in Romanshorn . (Bild: Gaby Kaufmann, Erlebnisverlag)


Was können andere von Ihrem Projekt lernen?
Ich selbst habe nicht an dieser Idee mitgewirkt, sondern darf die gute Arbeit vom vorherigen Ressortleiter mitnehmen und vertreten. Es freut mich besonders, dass mit solchen Projekten die Kirchgemeinde mit anderen Organisationen zusammenarbeiten und Ideen verwirklichen kann. Ich denke, wir können daraus lernen, dass mit der Unterstützung lokaler Projekte und einem verhältnisweise kleinen Aufwand gemeinsam für die Gemeinde und ganz besonders für Kinder ansprechende Freizeitaktivitäten geschaffen werden, abseits von Handy und Bildschirm.

 

 

 

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