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Gesellschaft

«Voll und ganz auf den Sport konzentrieren»

28.12.2020
Der Verein ist für Noemi Ott wie eine zweite Familie. Der OL ist für sie einen guten Ausgleich zum Alltag und ermöglicht ihr, eine Auszeit zu nehmen.

Noemi Ott


Alter:
 18
Wohnort: Märwil
Beruf: Schülerin an der Kantonsschule Frauenfeld
Kirchliches Engagement: Leiterin Teenie-Club in Evang. Kirchgemeinde Affeltrangen und Märwil 
Mitgliedschaft: OL Regio Wil, Turnerinnenriege Märwil
Hobbys: Orientierungslauf, Turnverein, Sport allgemein, Arbeit in der Mü-Company

 

Was gefällt Ihnen am Vereinsleben besonders?
Der Verein ist für mich wie eine zweite Familie. In der OL Regio Wil habe ich Freunde fürs Leben gefunden, welche die gleiche Leidenschaft teilen wie ich, nämlich den Orientierungslauf (OL). Wir verbringen viel Zeit miteinander. Sei es an Wettkämpfen, in Trainings oder ausserhalb des Vereins.

Was könnte man verbessern in Ihrem Verein?
Ich könnte nichts erwähnen, das verbessert werden sollte. Wir haben sehr viele verschiedene Angebote für Jung und Alt, was das Vereinsleben und den Zusammenhalt fördert. Zudem ist alles immer perfekt organisiert und es gibt kaum etwas, das nicht reibungslos abläuft.

Welchen Beitrag kann Ihr Verein für die Gesellschaft leisten?
Unser Verein bietet vielseitige Trainings im Wald an. Der OL stellt für mich einen guten Ausgleich zum Alltag dar und ermöglicht mir, eine Auszeit zu nehmen und mich voll und ganz auf den Sport zu konzentrieren. Zudem werden nicht nur Trainings, sondern auch spannende Wettkämpfe zum Zuschauen angeboten.

Welche Rolle spielt der Glaube in Ihrem Leben? Können Sie dafür ein konkretes Beispiel nennen?
Der Glaube spielt in meinem Leben eine Nebenrolle. Ich habe immer viel Action in meinem Alltag, seien es Wettkämpfe, die Planung von Teenie-Club-Abenden oder das Schreiben der Maturaarbeit. Auch arbeite ich in der Mü-Company, in der klimakompensierte Schokolade hergestellt wird. Die Firma ist aus einem Schulprojekt entstanden und jetzt eine echte, eigenständige Unternehmung. All diese Aktivitäten sind mir sehr wichtig, weshalb ich mir gerne Zeit dafür nehme. Der Glaube findet deshalb wenig Platz in meinem Alltag. Trotzdem greife ich immer wieder gerne auf ihn zurück.

Gibt es etwas, was die Kirche von Ihrem Verein lernen könnte?
Unsere Kirche könnte daran arbeiten, Jugendliche für den Glauben noch etwas mehr zu begeistern. In unserem OL-Verein kann jeder auf irgendeine Weise begeistert werden. Der Teenie-Club und der Cevi schaffen in unserer Kirchgemeinde eine gute Grundlage dafür. Jedoch könnte der Gottesdienst mit einem Jugendgottesdienst ergänzt werden, um Junge zu erreichen.

 

(Interview: Jana Grütter)


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